Gemeindeleben

Aktivitäten

Erwachsene und Senioren

Seniorenclub (Treffpunkt)

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit mehr als 25 Jahren gibt es in unserer Gemeinde einen “Club der Senioren”.

Aktuell sind es 14 – 16 aktive Mitglieder des Clubs, die zu fast jedem Treffen kommen. Wir versuchen, unsere Treffen abwechslungsreich zu gestalten. Wir führen Gespräche über die Situation in Israel, über politische und wirtschaftliche Veränderungen in der Welt.

Mindestens einmal im Quartal finden Musikabende statt, mit Einführungen über zeitgenössische Interpreten, häufiger jedoch über Interpreten der 50er und 80er Jahre, die unseren Senioren näherstehen. Es gibt auch thematische Musikveranstaltungen, wie zum Beispiel “Romantische Nacht”, “Walzernacht”, “Tangonacht”, “Nacht der Kriegslieder” usw. oft praktizieren wir den “Tag des Lächelns”. Und wer singt nicht gerne, vor allem zu Tee und Kuchen? Wir singen auch Karaoke.

In diesen Jahren haben wir uns an das Leben und an die Werke vieler Dichter und Schriftsteller erinnert und sie kennengelernt. In diesen Jahren bereiteten die Mitglieder des Clubs Geschichten über ihre Städte vor, in denen sie geboren und aufgewachsen sind. Oft gibt es literarische Rollenlesungen, bei denen wir eine Geschichte nach in verschiedenen Rollen lesen. Filme werden gezeigt.

Einmal im Quartal, manchmal auch öfter, haben wir “Geburtstage”. Wir gehen auf jeden Wunsch unserer “Klubnikov” ein, und jeder kann sich an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligen.

Es ist sehr wichtig, dass die Atmosphäre im Club freundlich und herzlich ist. Wenn Sie des Fernsehens und des Sofas überdrüssig sind und lieber mit Menschen kommunizieren möchten, erwarten wir Sie sonntags von 15.30 bis 19.00 Uhr.

 

Более 25 лет в нашей общине действует «Клуб сеньоров».

На сегодняшний день активных членов клуба, т.е. тех, кто приходит практически на каждую встречу, 14-16 человек.

Наши встречи мы пытаемся разнообразить. В клубе проводятся беседы о положении в Израиле, о политических и экономических изменениях в мире. Не менее раза в квартал проводятся музыкальные вечера, которые включают в себя знакомство с современными исполнителями, но чаще с исполнителями 50-80-х годов, которые, естественно, ближе по духу нашим сеньорам. Проводятся тематические музыкальные мероприятия, как например: «Вечер романса»,«Вечер вальса», « Вечер танго», «Вечер военной песни» и т.д. Нередко практикуем «День смеха». А кто не любит попеть, особенно под чай с тортиком? Вот и у нас любят петь под караоке. За эти годы мы вспомнили и познакомились с жизнью и творчеством многих поэтов и писателей. В течение этих лет не раз члены клуба выступали с рассказами о своих городах, где они родились и выросли. Часто проводятся литературные ролевые чтения, где какой-либо рассказ мы читаем по ролям. Демонстрируются фильмы. Раз в квартал, а иногда и чаще, мы проводим «День именинника» Мы откликаемся на любое пожелание наших «клубников», причем в подготовке мероприятия может участвовать любой желающий.

Очень важно, что атмосфера в клубе доброжелательная и сердечная.

Если Вам надоел телевизор и диван и вы хотите «живого» общения, то мы ждем Вас по воскресеньям с 15.30 до 19.00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere lieben Senioren!

„Guten Tag, ich freue mich, euch alle bei guter Gesundheit zu sehen!“ Mit diesen Worten begrüßt der Leiter des Seniorenclubs der Gemeinde Alexander Matlin dessen Mitglieder. Jeden Sonntag finden in der Gemeinde des Bezirks Recklinghausen Treffen der Senioren im Alter ab 65 Jahren statt.

Eigentlich gibt es diesen Club schon seit ungefähr 30 Jahren. In seinen ersten Jahren war seine Hauptaufgabe die Hilfe für Zuwanderer bei der Integration in das jüdische Leben, die Verbindung zu den nationalen Traditionen und der Religion wiederzubeleben. Während der letzten Jahrzehnte wechselte mehrmals die Leitung der „Senioren“. Der aktuelle Leiter Alexander Matlin ist seit über 18 Jahren im Dienst. In der vergangenen Zeit hat sich viel verändert und Alexander Matlin stieß als Leiter auf für den Club neue Probleme und Schwierigkeiten. Zuerst einmal ist es die Tatsache, dass die Gruppe älter geworden ist. Einige Clubmitglieder sind über 90 Jahre alt (der Älteste von ihnen 96). „Für mich ist es sehr wichtig, ihnen zu helfen, die Kommunikation mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten aufrecht zu erhalten, damit sie sich nicht einsam und isoliert fühlen“, sagt Herr Matlin. Viele der Senioren können nicht selbstständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Treffen kommen, deswegen fährt er sie in die Gemeinde und bringt sie nach den Treffen nachhause, wobei er mehr als einmal hin und her fährt. Das erfordert Zeit und Energie, doch das Ergebnis spricht für sich.

„Ich freue mich, dass die Teilnahme an den Veranstaltungen die Laune der Clubmitglieder steigert, den Stress verringert, einen positiveren Blick auf die Welt fördert und dabei hilft, die geistige Gesundheit zu bewahren“, sagt er.

Jedes Treffen ist eine Veranstaltung zu einem ausgewählten Thema. Die Themen sind vielseitig und unterhaltsam, von der Poesie Mandelstamms und A. Ahmatovas bis hin zu Liedern von A. Galich und „Gariki“ von I. Guberman, von der Kunst von Leonid Ptaschka und dem „Jiddisch Jazz“ bis zum Turetzky-Chor und von Mark Bernes gesungenen Liedern, Besprechung der Werke weltbekannter Künstler und der Filmkunst, gemeinsames Karaoke-Singen von Lieblingsliedern und Jubiläumsfeiern. Mit einem Wort: alles, was aktives Interesse weckt.

Noch vor wenigen Jahren beschäftigte sich nicht nur Alexander Matlin mit der Vorbereitung der Themenabende, sondern auch andere aktive Clubmitglieder. Jetzt muss der Leiter es aus objektiven Gründen selbst schaffen. Auch liebt es die Gemeinschaft der Senioren, gemeinsam jüdische Feiertage und die Feiertage zu feiern, die sie aus der Kindheit und Jugend

kennen – den Internationalen Frauentag, den Tag des Sieges über den Faschismus. Und sie nehmen natürlich an den gemeinsamen G-ttesdiensten in der Synagoge teil. Dabei fährt ebendieser Alexander Matlin viele von ihnen zum G-ttesdienst und zurück nachhause. Für die Älteren ist er nicht nur ein unersetzbarer Leiter und eine Autorität, sondern auch ein Alleskönner. Er kann singen, Gitarre spielen, aber auch technische Probleme lösen oder den Tisch decken. Dafür sind ihm die Schützlinge vom Herzen dankbar.

Natürlich steht die Leitung der Gemeinde nicht Abseits, wenn der Club Probleme hat, sie bezahlt die Transportkosten sowie alles, was für die Durchführung der Veranstaltungen gebraucht wird. Der Club hat ein eigenes Notebook, einen großen Fernseher, Mikrofone und vieles mehr. Es ist nicht einfach, mit alten Menschen zu arbeiten. Im Alter machen viele von ihnen Veränderungen des Charakters durch, die mit physischen und psychischen Aspekten des Alterungsprozesses zusammenhängt, was sich auf ihre Laune und Verhalten auswirkt. „Mir hilft die Teilnahme an Seminaren über die Arbeit mit älteren Menschen sehr. Die Kosten dafür übernimmt die Gemeinde ebenfalls“, erzählte Herr Matlin.

Unsere Senioren werden von allen Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft des Bezirks Recklinghausen sehr geliebt und respektiert. Wir schrieben bereits darüber, wie erfreulich es ist zu sehen, wenn zu einem jüdischen Feiertag oder einfach einem G-ttesdienst mehrere Generationen einer Familie kommen – von den Urgroßeltern bis hin zu den Urenkeln. Im Judentum ist die Familie eine heilige Einheit. Ihre Gründung ist die Erfüllung g-ttlicher Absicht und die Stärkung der Verbindung zwischen G-tt und den Menschen. Denn sie trägt zur Bewahrung der jüdischen Identität bei, zur Weitergabe des Glaubens und der Stärkung geistiger Bindungen. Deswegen ist die Rolle der Ältesten im Gemeindeleben unbezahlbar und einzigartig.

Die Teilnahme am Seniorenclub hilft älteren Menschen dabei, sich als Teil der Gemeinschaft zu fühlen, und trägt zu ihrem psychischen Wohlbefinden bei. Insgesamt spielt der Seniorenclub eine wichtige Rolle bei der Unterstützung eines aktiven, abwechslungsreichen und harmonischen Alltags von Senioren und trägt somit zu einem langen Leben und einem guten Gefühl bei. Seid gesund, unsere Lieben, bis 120 euch allen und eurem Leiter!

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen

Дорогие наши сеньоры!

«Добрый день, рад видеть всех вас в добром здравии!» – такими словами, приветствует членов общинного клуба сеньоров его руководитель Александр Матлин. Каждое воскресенье в общине округа Реклингхаузен проходят встречи пожилых людей в возрасте от шестидесяти пяти лет и старше.

Вообще, этот клуб существует уже около тридцати лет. В первые годы своего существования его основной целью была помощь эмигрантам интегрироваться в еврейскую жизнь, возродить связь с национальными традициями и религией. За годы существования у «сеньоров» сменилось несколько руководителей. Нынешний, Александр Матлин, стоит у штурвала уже более восемнадцати лет. За прошедшее время многое изменилось, и как руководитель, Александр столкнулся с новыми для клуба проблемами и трудностями. В первую очередь это то, что контингент повзрослел. Некоторым членам клуба за девяносто лет (старшему из них 96). «Для меня очень важно помочь им поддерживать общение с близкими по возрасту и интересам людьми, не дать им почувствовать себя одинокими и изолированными» – говорит г-н Матлин. Многие из сеньоров не могут добраться на встречи самостоятельно, общественным транспортом, поэтому он привозит их в общину, а после встреч развозит по домам, делая при этом не один рейс. Это требует времени и сил, но результат говорит сам за себя.

«Я рад, что участие в мероприятиях способствует поднятию настроения членов клуба, снижению стресса, развитию более позитивного взгляда на мир, помогает сохранять умственную активность» – говорит он.

Каждая встреча – это мероприятие на выбранную тему. Темы разнообразны и увлекательны, от поэзии О. Мандельштама и А. Ахматовой до песен А. Галича и гариков И. Губермана. От творчества Леонида Пташки и «Идиш джаза» до «Хора Турецкого» и песен в исполнении Марка Бернеса, обсуждение творчества деятелей мирового искусства и кинематографа, совместное пение в караоке любимых песен и празднование юбилеев. Словом, все то, что вызывает живой интерес.

Еще несколько лет назад подготовкой к тематическим вечерам занимался не только Александр, но и другие активные члены клуба. Сейчас, по объективным причинам, руководителю приходится справляться с этим самому. А еще сообщество сеньоров любит совместно отмечать еврейские праздники и те, к которым привыкли с детства и юности: Международный женский день, День Победы над фашизмом. И, конечно, они принимают участие в

совместных молитвах в синагоге. Причем многих из них на молитву и обратно домой возит тот же Александр Матлин. Для стариков он не только незаменимый лидер и авторитет, но и «на все руки мастер». Может и спеть, и сыграть на гитаре, и решить проблемы с техникой или поучаствовать в том, чтобы накрыть на стол. За что подопечные ему сердечно благодарны.

Конечно же, руководство общины не стоит в стороне от проблем клуба, оплачивает транспортные расходы, а также все, что нужно для проведения мероприятий. У клуба есть свой ноутбук, большой телевизор, микрофоны и многое другое. Работать со старыми людьми непросто. С возрастом у многих из них происходят изменения в характере, связанные с физическими и психологическими аспектами старения, влияющими на их настроение и поведение. «Мне очень помогает участие в семинарах по работе с пожилыми людьми. Участие в которых так же оплачивает община» – делится г-н Матлин.

Наши сеньоры пользуются любовью и уважением всех членов еврейского сообщества округа Реклингхаузен. Мы уже писали о том, как приятно видеть, когда на еврейский праздник или просто на молитву приходит несколько поколений одной семьи от прадедушки и прабабушки до правнуков. В иудаизме семья — это священная единица. Ее создание — это исполнение божественного замысла, укрепление связи между людьми и Б-гом. Ведь она способствует сохранению еврейской идентичности, передаче веры и укреплению духовных связей. Поэтому роль старейшин в жизни общины бесценна и уникальна.

Участие в клубе сеньоров помогает пожилым людям чувствовать себя частью сообщества, способствует их психологическому благополучию. В целом, клуб сеньоров играет важную роль в поддержании активного, насыщенного и гармоничного образа жизни пожилых людей, способствует их долголетию и хорошему самочувствию. Будьте здоровы, наши дорогие, до сто двадцати всем вам и вашему руководителю!

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен

Frauenclub

Die Tür ins Unbekannte

Der wissenschaftlich-technische Fortschritt bringt zahlreiche Veränderungen in unseren Alltag. In den vergangenen Jahren hat sich sein Tempo derart beschleunigt, dass wir die stattfindenden Wandlungsprozesse mitunter kaum noch reflektieren können. Besonders deutlich zeigt sich dies im Bereich der Künstlichen Intelligenz – einem Forschungsfeld, das bereits 1956 von einer Gruppe amerikanischer Wissenschaftler benannt wurde und heute in rasantem Tempo den Arbeitsmarkt, das Bildungssystem sowie die Anforderungen an berufliche Kompetenzen verändert.

Doch Künstliche Intelligenz ist weder eine abstrakte futuristische Idee noch eine Herausforderung für den Menschen. Sie ist in erster Linie ein Instrument. Ein Helfer. Und genau aus dieser Perspektive beschlossen die Mitglieder der Frauengruppe der Jüdischen Gemeinde Kreis Recklinghausen, sich dem Thema zu nähern.

Die Initiative, die Möglichkeiten der KI kennenzulernen und ihren Einsatz im privaten wie auch im beruflichen Alltag zu erlernen, fand die Unterstützung des Gemeindevorsitzenden, Dr. Mark Gutkin. Dieser Schritt ist folgerichtig: Die moderne jüdische Frau ist nicht nur Hüterin der Tradition, sondern zugleich eine aktive Mitgestalterin des gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und technologischen Lebens.

Für die Durchführung der Vorträge wurde die Botschafterin für digitale Kompetenz, Elena Andrienko, eingeladen, die sich seit 2022 mit KI-Technologien beschäftigt und diese praxisnah anwendet. Die Teilnehmerinnen des Kurses setzten sich noch einmal auf die „Schulbank“, um ihre ersten Schritte in eine neue digitale Welt zu wagen.

Der Unterricht basierte nicht auf abstrakten Theorien, sondern auf praktischer Anwendung. Unter Anleitung der Referentin lernten die Frauen, neuronale Netzwerke als Werkzeug zur Texterstellung, zur Strukturierung von Informationen, zur Ideenfindung und zur Lösung alltäglicher Aufgaben einzusetzen. Trotz unterschiedlicher Altersgruppen, Berufe und Interessen verband alle das Gefühl des Entdeckens und eine lebendige Neugier auf dieses neue Feld.

Das wichtigste Ergebnis war die Erkenntnis: Künstliche Intelligenz kann einen Teil der intellektuellen und

organisatorischen Belastung übernehmen. Bei sachkundiger Anwendung erweitert sie Handlungsspielräume, spart Zeit und eröffnet Perspektiven für berufliches Wachstum.

Sechs Stunden Unterricht vergingen wie im Flug. Den Teilnehmerinnen öffnete sich einen Spalt breit die Tür zu einem neuen Wissensraum – und in diesem schmalen Lichtstreifen zeichnen sich bereits große Möglichkeiten ab.

Aufrichtiger Dank gilt der Referentin Elena Andrienko für ihre Professionalität, die verständliche Vermittlung komplexer Inhalte und ihre inspirierende Art. Ein besonderer Dank richtet sich an Dr. Mark Gutkin für die Unterstützung der Initiative, seine strategische Weitsicht und sein Verständnis für die Bedeutung digitaler Kompetenz im modernen Leben.

Der erste Schritt ist getan. Und damit setzt sich die Bewegung nach vorn fort.

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen

 

Дверь в неведомое

Научно-технический прогресс привносит многочисленные изменения в нашу повседневную жизнь. В последние годы его темп ускорился настолько, что мы порой не успеваем осмыслить происходящие перемены. Особенно это касается технологий искусственного интеллекта — направления, обозначенного ещё в 1956 году группой американских учёных и сегодня стремительно меняющего рынок труда, систему образования и требования к профессиональным навыкам.

Однако искусственный интеллект — это не абстрактная футуристическая идея и не вызов человеку. Прежде всего, это инструмент. Помощник. И именно с этой позиции к нему решили подойти члены женской группы общины округа Реклингхаузен.

Инициатива познакомиться с возможностями ИИ и научиться применять его в повседневной и профессиональной жизни получила поддержку председателя общины доктора Марка Гуткина. Такой шаг закономерен: современная еврейская женщина — это не только хранительница традиций, но и активный участник общественной, научной и технологической жизни.

Для проведения лекций была приглашена амбассадор цифровой грамотности Елена Андриенко, исследующая и применяющая технологии ИИ с 2022 года. Участницы курса «сели за парту», чтобы сделать первые шаги в новый цифровой мир.

Обучение строилось не на абстрактных теориях, а на практическом применении. Под руководством лектора женщины учились превращать нейросети в инструмент для подготовки текстов, структурирования информации, поиска идей и решения повседневных задач. Несмотря на различие возраста, профессий и интересов, всех объединило чувство открытия и живой интерес к новой сфере.

Главным итогом стало понимание: искусственный интеллект способен снять часть интеллектуальной и организационной нагрузки. При грамотном использовании он расширяет возможности, экономит время и открывает перспективы для

профессионального роста.

Шесть часов занятий пролетели незаметно. Перед участницами курса приоткрылась дверь в новое пространство знаний — и в этой едва заметной полоске света уже угадываются большие возможности.

Искренние слова благодарности — лектору Елене Андриенко за профессионализм, доступность изложения и умение вдохновлять. И особая признательность — доктору Марку Гуткину за поддержку инициативы, стратегическое видение и понимание важности цифровой грамотности для современной жизни.

Первый шаг сделан. А значит, движение вперёд продолжится.

 

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Frauenverein in der jüdischen Gemeinde Recklinghausens gibt es schon lange. Doch jetzt kann man mit Sicherheit sagen, dass er im Mai 2021 einen neuen Impuls seiner Entwicklung bekommen hat. Leider war das mit einer sehr schweren Zeit verbunden –
für die ganze deutsche Gesellschaft und insbesondere für viele Frauen. In dem Land hat zu dieser Zeit die Coronavirus-Pandemie angefangen. Zur vorrangigen Aufgabe des Vereins wurde die Hilfe für unsere Frauen in dieser nicht einfachen Zeit. Wir haben verstanden, wie wichtig es ist zusammenzuhalten, Unterstützung und Verständnis zu spüren, zu wissen, dass man nicht als einziger in diese Situation geraten ist.

Für die Vereinsmitglieder ist das eine perfekte Gelegenheit, nicht nur das Kommunikationsproblem zu lösen, sondern auch vieles zu lernen: Handarbeit, Malen, kreatives Scha‚ en. Am Wichtigsten aber ist, den Geist ƒ zu halten und die sportliche Form zu bewahren.
In dieser Zeit fanden im Rahmen des Vereins viele Meisterkurse statt: ein Malkurs, ein Kurs für die Fertigung von Kunstblumen. Es wurden Tre‚ en mit Psychologen, Aromatherapeuten und Yoga-Spezialisten organisiert. Jede Woche fanden Sporttrainings statt.
Jede Teilnehmerin des Vereins konnte für sich etwas ganz nach ihrem Geschmack ƒ nden. Am Wichtigsten aber ist: Diese Veranstaltungen haben unseren Frauen geholfen, besser durch diese schwierige Situation zu kommen.

In Zeiten der Corona-Beschränkungen haben uns Online-Tre‚ en geholfen. Diese Form der Kommunikation hat sich sehr gut angeboten und gezeigt, dass sie große Vorteile hat, um genau zu sein, sich zu unterhalten, ohne das Haus zu verlassen, viel Neues zu erfahren, interessante Leute kennenzulernen.

Jetzt, wo die Quarantänebeschränkungen aufgehoben sind, bemühen wir uns, jede Gelegenheit für ein gemeinsames Tre‚ffen zu nutzen.
Natürlich sind unsere liebsten Veranstaltungen die Exkursionen mit dem Bus, die alle mit Ungeduld erwarten. Während jedes Treff ens herrscht bei uns eine großartige freundschaftliche Atmosphäre.
Alle freuen sich darüber, sich miteinander unterhalten zu können. Hier ist nur eine der Rückmeldungen eines Vereinsmitglieds zu der gemeinsamenFahrt in die Stadt Kassel, die am 5. Juni stattfand: „Der Tag war großartig. Danke an den Verein und an alle
Teilnehmerinnen für die interessante Fahrt und die wunderbare Gesellschaft.“
Unser Verein hat viele kreative Mitglieder und jeder kann seine Vorschläge zur Organisation und zu Themen von Kursen einbringen. Das hilft uns interessante Treff en zu organisieren und unsere Pläne zu verwirklichen. In diesem Jahr planen wir viele unterschiedliche und interessante Veranstaltungen und ho‚ en auf die aktive Teilnahme aller Vereinsmitglieder.

Katja Loevskaya
Leiterin des Frauenvereins der jüdischen Gemeinde der Region Recklinghausen

Женский клуб существует в еврейской общине Реклингхаузена уже давно. Но сейчас можно с уверенностью сказать, что в мае 2021 года он получил новый импульс своего развития. К сожалению, это было связано с очень сложным периодом для всего немецкого общества в целом и, конечно, для многих женщин в частности. В стране в это время началась пандемия коронавируса. Первоочередной задачей клуба стала помощь нашим женщинам в это непростое время. Мы поняли, как важно держаться всем вместе, чувствовать поддержку и понимание, знать, что ты не один оказался в этой ситуации.

Для членов клуба – это отличная возможность решить не только проблему общения, но и многому научиться: рукоделию, рисованию, креативному творчеству. А главное – сохранить бодрость духа и хорошую физическую форму.

За это время в рамках клуба прошло очень много мастер-классов: по рисованию, по изготовлению цветов. Были организованы встречи с психологами и ароматерапевтами, специалистами по йоге. Еженедельно проводятся занятия спортом. Каждая участница клуба может выбрать для себя что– то интересное по своему вкусу и душе. А главное – эти мероприятия помогли нашим женщинам более комфортно пройти эту сложную ситуацию.

Во время ковидных ограничений на помощь пришли онлайн-встречи. Эта форма общения очень хорошо зарекомендовала себя и показала, что у нее есть большие преимущества, а именно, общаться, не выходя из дома, узнавать много нового, знакомиться с интересными людьми.

Сейчас, когда карантинные ограничения сняты, мы стараемся использовать все возможности собираться вместе.

Конечно же, самое любимое мероприятие — это наши экскурсионные автобусные поездки, которых все ждут с нетерпением. Во время всех встреч у нас царит прекрасная, дружеская атмосфера.

Все рады общению друг с другом. Вот только один из отзывов участницы нашего клуба на совместную поездку в город Кассель, которая состоялась 5 июня. „Очень был прекрасный день. Спасибо клубу и всем участникам за интересную поездку и чудесную компанию. “

Среди членов нашего клуба много творческих личностей, и каждый может вносить свои предложения по организации и тематике занятий. Это помогает нам организовывать интересные встречи и осуществлять наши планы. В этом году мы планируем провести много разных и интересных мероприятий и надеемся на активное участие всех членов клуба.

Лоевская Катя

Руководитель женского клуба еврейской общины округа Реклингхаузена

 

 

 

 

 

 

 

Makkabi

Makkabi ist eine weltweite Sportgesellschaft mit Sitz in Tel Aviv. In vielen Ländern der Welt gibt es Sportvereine “Makkabi”, deren Hauptaufgabe es ist, die körperliche Gesundheit des jüdischen Volkes zu stärken.

Die Makkabi Sports Society der Jüdischen Gemeinde Recklinghausen wurde 2014 gegründet.

Unabhängig vom Alter laden wir alle Mitglieder der Community ein, die Amateursport betreiben möchten. In den Jahren des Bestehens des Sportvereins unserer Gemeinde hat das Team aktiv Tischtennis trainiert, das mit anderen Vereinen in Deutschland konkurriert. Unser Team hat an der Makkabiade 2016 teilgenommen und hat das Viertelfinale erreicht.
Es gibt auch Badmintonspieler. Badminton ist in erster Linie körperliche Aktivität, Ausdauer. Interessenten können gern mitmachen.

Schach – Logik und Denken, Gedächtnis, Achtsamkeit und Ausdauer, Zeitmanagement. Die Einschreibung von Schülern in die Schachschule soll wiederaufgenommen werden. Die ältere Generation kann sich auch an die jungen Jahre erinnern. Messen Sie sich untereinander und mit der wachsenden Jugend.

Kommen Sie, bringen Sie Ihre Kinder und Eltern mit. Seien Sie aktiv – dies ist der Schlüssel zu Gesundheit und langem Leben.

Vorsitzender des Makkabi Sportvereins unserer Gemeinde ist Ihor Mariychyn.

 

Маккаби – всемирная спортивная компания, расположенная в Тель-Авиве. Во многих странах мира существуют спортивные клубы “Маккаби”, основной задачей которых является укрепление физического здоровья еврейского народа.
Спортивное общество “Маккаби” еврейской общины Реклингхаузен было основано в 2014 году.
Независимо от возраста, мы приглашаем всех членов общины, которые хотели бы заниматься любительским спортом. За годы существования спортивного клуба нашего сообщества команда активно тренировала настольный теннис, который соревнуется с другими клубами Германии. Наша команда приняла участие в “Маккабиаде” 2016 года и вышла в четвертьфинал.
Есть еще игроки в бадминтон. Бадминтон – это прежде всего физическая активность, выносливость. Приглашаем к участию всех желающих.
Шахматы – логика и мышление, память, внимательность и выносливость, управление временем. Приглашаем всех желающих записываться в шахматную школу. Старшее поколение также может вспомнить молодые годы. Померяйтесь “силами” друг против друга и против растущей молодости.
Приходите сюда сами, приводите своих детей и родственников. Будьте активны – это ключ к здоровью и долгой жизни.
Председатель спортивного клуба нашей общины “Маккабин” Игорь Маричин.

Bastelangebote

Was ist „Kreativ“?

Man liegt nicht falsch, wenn man unter „Kreativ“ das originelle Ergebnis einer schöpferischen Arbeit versteht. Und das stimmt auch. In der Jüdischen Gemeinde Kreis Recklinghausen ist „Kreativ“ jedoch noch etwas mehr: So heißt dort eine Kindergruppe für Handarbeit und kreatives Gestalten.

Die Gruppe „Kreativ“ unter der Leitung von Kateryna Loyevska besteht seit etwa acht Jahren. Einmal pro Woche treffen sich Schulkinder mit Freude am Basteln und Gestalten, um gemeinsam kreativ zu arbeiten. Dabei kommen die unterschiedlichsten Materialien zum Einsatz – von Papier und Stoff über Naturmaterialien und Acrylfarben bis hin zu Blattmetall, Rauschgold, Foamiran, Draht und verschiedenen Garnen.

Themen und Materialien wählt Frau Loyevska gemeinsam mit den Kindern aus. Das wichtigste Prinzip lautet: Was wir uns vornehmen, setzen wir auch um. Und die Fantasie der Kinder kennt dabei kaum Grenzen. Es entstehen Magnete und Grußkarten, Puppen und Applikationen, Bilder, Masken und Schatullen – alles mit Herz und Hingabe gestaltet. Die Kinder fertigen Geschenke und Glückwünsche für ihre Familien und Freunde an. Zurzeit arbeiten sie beispielsweise an kreativen Projekten zum Pessach-Fest.

Handwerklich-kreatives Arbeiten fördert zahlreiche wichtige Fähigkeiten: die Feinmotorik ebenso wie Vorstellungskraft und Kreativität – Kinder lernen, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Zudem stärkt es Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit. Und nicht zuletzt vermittelt es emotionale Sicherheit – dieses stolze „Das habe ich selbst gemacht!“ wird zu einer wertvollen Grundlage für ein gesundes Selbstbewusstsein.

In der Gruppe herrscht eine freundliche, unterstützende Atmosphäre und ein vertrauensvolles Miteinander zwischen der Leiterin und den Kindern. „Es ist sehr wichtig, die Idee eines Kindes zu unterstützen, auch wenn sie ungewöhnlich erscheint“, betont Frau Loyevska. „Nicht ein fertiges Muster vorgeben, sondern ein Thema anbieten und die Kinder dabei begleiten, ihr Projekt bis zum Ende zu führen.“

So ein wunderbares „Kreativ“ gibt es in unserer Gemeinde. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünschen wir, ihre Freude am Gestalten zu bewahren, mutig eigene Ideen umzusetzen und an die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Mögen ihre Hände weiterhin Schönes erschaffen und ihre Herzen stets neue Bilder und Lösungen finden.

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen

Что такое „Креатив“?

Вы не ошибётесь, если скажете, что креатив — это оригинальный результат творческой работы. И это действительно так. Но в еврейской общине округа Реклингхаузен «Креатив» — ещё и название детской группы ручного труда.

Группа «Креатив» под руководством Екатерины Лоевской существует уже около восьми лет. Школьники, увлечённые рукоделием, раз в неделю собираются, чтобы с удовольствием заниматься творчеством. В работе используются самые разные материалы: от бумаги и ткани, природных материалов и акриловых красок до листового металла, раушгольда, фоамирана, проволоки и различных видов нитей.

Темы и материалы Екатерина выбирает вместе с детьми. Главный принцип прост: задумали — сделаем. А фантазия у ребят по-настоящему безгранична! Магниты и открытки, куклы и аппликации, картины, маски, шкатулки — всё создаётся с душой и для души. Дети готовят подарки родным и друзьям, а сейчас, например, работают над креативными проектами к празднику Песах.

Ручное творчество развивает у детей важные навыки: мелкую моторику, воображение, способность придумывать и воплощать собственные идеи. Оно учит усидчивости, вниманию, умению сосредоточиться на задаче. И, конечно, дарит эмоциональную уверенность — то самое радостное «Я сделал сам!», которое становится прочным фундаментом самооценки.

В группе царит доброжелательная атмосфера и взаимопонимание между руководителем и детьми. «Очень важно поддерживать идею ребёнка, даже если она необычная, — говорит г-жа Лоевская. — Не диктовать готовый шаблон, а предложить направление и помочь довести проект до конца».

Вот такой замечательный «Креатив» есть в нашей общине. Хочется пожелать всем его участникам сохранять интерес к творчеству, смело воплощать свои идеи и верить в собственные силы. Пусть ваши руки создают красоту, а сердце подсказывает новые образы и решения!

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurs für Frauen

In den Räumlichkeiten der Gemeinde, findet jeden Donnerstag in der Zeit von 10.00 – 12.30 Uhr ein Kurs für Frauen statt. Willkommen sind alle Frauen von jung bis alt. Gemeinsam basteln wir die unterschiedlichsten Dinge wie z.B. wunderschöne Blumen. Das Material, welches wir dafür verwenden, lässt die Blumen lebendig wirken!

Die von uns handgefertigten Blumen lassen sich als Dekoration oder als Accessoires wie Haarschmuck oder z.B. als Brosche tragen.

Das Motto dieser Gruppe lautet: “Unserer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!” Wir sind eine bestehende, herzliche Gruppe und freuen uns über jedes neue Mitglied.

Dieser Kurs wird von Kateryna Loyevska geleitet.

Занятия для женщин « Креативная группа»
На наших занятиях женщины разных возрастов обучаются делать цветы из разных материалов. Так же делаем разные креативные вещи. Занятие проводится в помещении Общины.
На наших занятиях царит творческая и приятная обстановка.

Часы работы:
Четверг с 10.00 до 12.30
Руководитель : Лоевская Екатерина

Chor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der gemischte Chor ,,Chag Sameach“ (,,Frohes Fest“)  der  Jüdische Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen. 

Unser Chor wurde im April 2001 gegründet. Das ist ein Laienchor von ca. 20 musikbegeisterten Sängerinnen und Sängern. Die Chormitglieder sind in der Regel aus Russland, Ukraine, Weißrussland zugereist.

Menschen unterschiedlichen Alters, Interessen und Fähigkeiten nehmen am Chor teil. Alle diese Menschen vereinigt ihre Liebe zur Musik und zum Lied.  Das Lied bedeutet für uns gute Laune, positive Gefühle, Gesundheit und ein guter Schuss Lebensmut. Das Repertoire des Chors ist facettenreich, umfangreich und umfasst über 100 Werke in 8 Sprachen: in Hebräisch, Jiddisch, Deutsch, aber auch in Russisch, Ukrainisch, Italienisch, Französisch, Englisch. Den ersten Platz nehmen im Repertoire die synagogalen Werke ein: Gebete und traditionelle Festgesänge auf Hebräisch, Psalmen, Gebetslieder. Unser Chor singt alles, von geistlicher Musik, jüdische und hebräische Volkslieder, internationale Folklore bis hin zu den Werken aus Klassik, Oper, Operette, Filmmusik. Im Verlauf von 19 Jahren hat der Chor über 100 Konzerte gegeben. Positiven Widerhall fanden die Konzerte in den Massenmedien – in WDR, in den Zeitungen – „WAZ“, „Recklinghäuser Zeitung“, russische Zeitung „Russische Deutschland“, „Marler Zeitung“ und Gemeindezeitung „Hoffnung“.

Der Chor war der Teilnehmer des Festivals der Jüdischen Gemeindechöre in der Stadt Dortmund, des Festivals der  Jüdisch-Russisch- Deutschen Kultur in Düsseldorf, er hatte gemeinsame Auftritte mit  katholischen Chören in Recklinghausen,  viele Auftritte  im Gemeindesaal  der Synagoge, führt die aktive Konzerttätigkeit in anderen Jüdischen Gemeinden in NRW (Duisburg, Dortmund, Wuppertal, Bochum, Hagen, Mönchengladbach, Düsseldorf ), im Augusta- Seniorenheim der Stadt Bochum, in Evangelische Gemeinde Weitmar- Mark (Bochum).

Ein schönes Konzert im Oktober 2012 mit dem Titel “It’s teatime” gestaltete

das Pfarrorchester der Gemeinde St. Franziskus in Bochum-Weitmar zusammen mit dem unseren Chor.

Der Chor nimmt an den Veranstaltungen der Stadt Recklinghausen teil.

Der Chor hat gute Beziehungen zur Gesellschaft für christliche – jüdische Zusammenarbeit in Recklinghausen hergestellt, die zu unserer Integration beitragen, uns nähere Kenntnisse der einheimischen Bräuche und Kultur verschaffen.

19 Jahre in Folge haben Mitglieder des Chors auf dem Abrahamsfest in der Stadt Marl der verschiedenen religiösen Konfessionen das synagogale Repertoire aufgeführt.

Chorleiterin und Klavierbegleiterin des Chores ist Diana Zabyelina.

Im Jahr 2001 gründete sie bei der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen den gemischten Chor „Chag Sameach“, den sie immer noch leitet.

Frau Zabyelina ist begabte und qualifizierte Musik- und Gesanglehrerin, Dirigentin, Arrangeurin und auch Komponistin, sie schreibt und bearbeitet viele Musikstücke für den Chor, die dadurch zu einem einzigartigen Erlebnis werden.

 

Cмешанный хор «Хаг самеах» («Радостный праздник») еврейской религиозной общины г. Реклингхаузен. 

Наш хор был создан в апреле 2001 года.

В составе хора – 20 участников. Среди них нет профессиональных певцов и музыкантов, это- обыкновенные люди, для которых каждая встреча с музыкой, с песней, со слушателями – это радость, это настоящий праздник,  отсюда – и название хора.

В репертуаре хора – свыше  100 музыкальных произведений на 8 языках. Это произведения еврейской духовной музыки, еврейские народные песни на языках иврит и идиш, песни на немецком, русском, украинском, итальянском, французском и английском  языках, произведения  классической музыки.

Пение для хористов – это средство общения. Песни хора – одно из средств  взаимопонимания между  культурами, религиями, народами.

Хор ведёт активную творческую деятельность, как у себя в общине, так и за её пределами.

Хор дважды являлся участником Фестиваля еврейских хоров

в г. Дортмунд,  также Фестиваля еврейско-русско-немецкой культуры в г. Дюссельдорф.

Хор поддерживает дружеские отношения с хоровыми коллективами еврейских общин Вестфалии. С большими  творческими встречами – концертами хор побывал в общинах городов Дортмунд, Бохум, Вупперталь, Дуйсбург, Хаген, Мёнхенгладбах, Гельзенкирхен, Дюссельдорф, где был очень тепло, с восторгом  встречен публикой.

Хор поддерживает дружеские  отношения с Обществом христианско- еврейского сотрудничества, неоднократно учавствовал в совместных выступлениях с католическими хорами в Реклингхаузен, хор выступал с концертами в Альтерхайме г. Бохум, имел прекрасное совместное выступление с оркестром католической общины  Святого Франциска в г. Бохум.

Хор является постоянным участником Абрахамсфеста- праздника трёх религий в г. Марль.

О выступлениях нашего хора были сняты программы WDR,  написаны статьи в немецкой и русскоязычной прессе.

Художественным руководителем и концертмейстером  хора является  Диана Забелина, высококвалифицированный специалист, хормейстер, музыкант и композитор. Все произведения из репертуара хора созданы, обработаны, аранжированы ею с учётом  особенностей и возможностей хористов.

Ein Weg voller Musik

Im kommenden Jahr feiert die älteste kreative Gemeinschaft unserer Gemeinde, der Chor „Chag Sameach“, sein 25-jähriges Bestehen. Er ist nicht nur eine einzigartige Gemeinschaft, in den vergangenen Jahren wurde der Chor zu einer zusammengehörenden Gruppe von Gleichgesinnten, dem kreativen Gesicht der Gemeinde. Er wurde gegründet und besteht dank der Einigkeit talentierter und kreativer Menschen.

Im Frühjahr 2000 nahm der große Musikliebhaber Evgenij Kusnezow an einem Seminar für Vertreter jüdischer Gemeinden teil. Die Chormusik, die er dort hörte, begeisterte ihn so sehr, dass er nach seiner Rückkehr dem Gemeindevorstand vorschlug, eine eigene Chorgruppe zu gründen. Doch die Zustimmung des damaligen Gemeindevorsitzenden Michael Shajman allein reichte nicht – es fehlte noch ein Chorleiter.

Eine zufällige Begegnung entschied über das Schicksal des künftigen Ensembles: Herr Kusnezow traf auf die Musikpädagogin und ehemalige Leiterin eines Kinderchors aus Tschernihiw, Frau Diana Zabyelina, die sich spontan bereit erklärte, den neuen Chor aufzubauen. Bald fanden sich weitere sangesfreudige Mitglieder, und das erste Ensemble mit zwölf Personen begannmit den Proben.

Von da an wechselte mehr als einmal die qualitative und zahlenmäßige Zusammensetzung von „Chag Sameach“. Die Menschen kamen und gingen aus verschiedenen Gründen. Doch Frau Diana Zabyelina blieb ein unersetzliches Mitglied und die künstlerische Leiterin des Chors – sie ist die Seele und der „feurige Motor“ der Gruppe, Begleiterin, Arrangeurin, Pädagogin, Komponistin, Szenen- und Maskenbildnerin. Man kann sie gerne als Bewahrerin des Chors bezeichnen, denn dank ihrer Professionalität und ihrem Enthusiasmus besteht die Chorgruppe seit so vielen Jahren.

Die Musik begleitet sie von der Kindheit an. „Meine Tante spielte Klavier für Gäste, und ich beobachtete mit Begeisterung, wie ihre Finger über die Tasten glitten. Damals fühlte ich zum ersten Mal, dass die Musik ein Zauber ist und ich ein Teil dessen sein möchte“, erzählt Diana über sich selbst. Bereits während der Schul- und Studienzeit arbeitete Frau Zabyelina mit Studentenchören und nahm an musikalischen Veranstaltungen teil. Nach ihrem Studienabschluss gab sie sieben Jahre lang Klavierstunden in der Musikschule in ihrer Heimatstadt. Danach arbeitete sie als musikalische Leiterin im Kindergarten und wurde später Musik- und Gesangslehrerin in ihrer eigenen ehemaligen Schule. Und dann zog sie nach Deutschland und es kam die Gründung von „Chag Sameach“ – das Hauptwerk ihres Lebens.

Der Chor ist nicht einfach nur eine kreative Gemeinschaft, sondern auch eine zweite Familie, wo gegenseitiges Verständnis und gegenseitiger Respekt herrschen. Im Chor gibt es Ehepaare die zusammen zu den Proben kommen und einander unterstützen. Viele Jahre sangen auch die Eltern von Diana im Chor, jetzt aber singen hier ihre Schwester und ihre Neffen. „Die Musik ist zu unserer Familientradition geworden, zu unserem Bindeglied. Sie vereint Generationen und festigt die Verbindungen“, bemerkt Frau Chormeisterin.

Die Chorproben sind nicht nur musikalische Übungsstunden, es sind Treffen mit Freunden, ein Austausch der Wärme, Unterstützung und Freude. Hier fühlt sich jeder gebraucht, gehört und inspiriert. In seinem Repertoire sind die geliebten jüdischen, geistigen, klassischen, Pop- und Volkslieder. In den Jahren seines Bestehens gab der Chor Dutzende von Konzerten in verschiedenen deutschen Städten – in Kulturzentren, Altenheimen, auf Festivals, in Gemeinden, Synagogen und Kirchen. „Chag Sameach“ führt gerne die musikalischen Werke verschiedener Völker auf und auch in seinem Bestand sind aktuell Menschen verschiedener Nationalitäten. Doch er war und er bleibt ein jüdischer Chor. Denn die jüdische Musik spiegelt die reiche Kultur des Volkes und hilft unserem Volk dabei, das kulturelle Erbe zu bewahren und weiterzugeben.

Kommt vorbei, genießt die großartige Musik und lasst euch in die Atmosphäre nationaler Traditionen fallen. Wir freuen uns, euch zu sehen!

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen, Foto: Archiv der Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen

Путь, наполненный музыкой

В следующем году исполняется 25 лет старейшему творческому коллективу нашей общины хору «Хаг Самеах». Это не просто уникальный коллектив, за прошедшие годы он стал сплоченной командой единомышленников, творческим лицом общины. Он родился и живет благодаря содружеству талантливых, креативных людей.

Весной 2000 большой поклонник пения Евгений Кузнецов принимал участие в семинаре для представителей еврейских общин. Ему настолько понравилось хоровое пение на семинаре, что, вернувшись домой, он предложил правлению общины создать хоровую группу. Но одного согласия председателя правления Михаила Шаймана было мало, для создания хора нужно было найти хормейстера. Случайная встреча решила судьбу будущего коллектива. Г-н Кузнецов повстречал профессионального преподавателя музыки и бывшего руководителя детского хора из Чернигова г-жу Диану Забелину, добровольно согласившуюся создать певческий коллектив. Быстро нашлись еще желающие петь, и вскоре первый состав из двенадцати человек приступил к репетициям.

С тех пор неоднократно менялся качественный и количественный состав «Хаг Самеах». Приходили и уходили по разным причинам люди. Но бессменным участником и художественным руководителем хора остается г-жа Диана Забелина – она душа и «пламенный мотор» группы, аккомпаниатор, аранжировщик, педагог, композитор, сценарист, костюмер. Ее смело можно назвать хранительницей хора, ведь благодаря ее профессионализму и энтузиазму и столько лет существует хоровая группа.

Музыка сопровождает ее с самого детства. «Моя тётя играла на фортепиано для гостей, и я с восхищением наблюдала, как её пальцы скользят по клавишам. Тогда я впервые почувствовала: музыка — это волшебство, и я хочу быть его частью», – рассказывает о себе Диана. Уже в школьные и студенческие годы г-жа Забелина работала со студенческими хорами, участвовала в музыкальных мероприятиях. После окончания института были семь лет преподавания фортепиано в филиале музыкальной школы в родном городе. Потом работа музыкальным руководителем в детском саду, а позже стала учителем музыки и пения в своей родной общеобразовательной школе. А потом был переезд в Германию и создание «Хаг Самеах» – главного дела ее жизни.

Хор – не просто творческий коллектив, а вторая семья, где царят взаимопонимание и взаимоуважение. В хоре

есть семейные пары, которые приходят на репетиции вместе, поддерживают друг друга. Долгие годы в хоре пели и родители Дианы, а сейчас здесь поют ее сестра и племянники. «Музыка стала нашей семейной традицией, нашей связующей нитью. Она объединяет поколения, укрепляет связи», – отмечает г-жа хормейстер.

Репетиции хора — это не только музыкальные занятия, это встречи друзей, обмен теплом, поддержка и радость. Здесь каждый чувствует себя нужным, услышанным, вдохновлённым. В его репертуаре — любимые еврейские, духовные, классические, эстрадные и народные песни. За годы существования хор дал десятки концертов в разных городах Германии: в культурных центрах, в домах престарелых, на фестивалях, в общинах, в синагогах и церквях. «Хаг Самеах» с удовольствием исполняет музыкальные произведения разных народов, да и в составе его сейчас люди разных национальностей. Но он был и остаётся еврейским хором. Ведь еврейская музыка отражает богатую культуру народа, помогая нашему народу сохранять и передавать культурное наследие.

Приходите насладиться прекрасной музыкой и погрузиться в атмосферу национальных традиций. Будем рады вас видеть!

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен, Фото: архив еврейской общины округа Реклингхаузен

 

 

 

 

 

Gedächtnistraining

In Dorsten – Wulfen bieten wir einen Kurs für Senioren an.

Mit lustigen und leichten Übungen trainieren wir das Gedächtnis.

Für ein abwechslungsreiches Programm ist gesorgt, es wird auch gebastelt und ganz unbewusst regen wir dabei die Feinmotorik an.

Der Kurs findet in einer ruhigen und gemütlichen Atmosphäre, zu einer Tasse Tee statt. Alle zwei Wochen, mittwochs von 11.00 – 13 00 Uhr (Genauere Informationen erhalten Sie von unserem Sozialbüro der Gemeinde).

Wir freuen uns auf Sie! Der Kurs wird geleitet von: Kateryna Loyevska

Занятие с пожилыми людьми в городе Дорстен
На наших занятиях мы занимаемся развитием памяти, делаем для этого разные упражнения и тренинги. Так же занимаемся мелкой моторикой. Делаем разные поделки и работы.
Все это происходит за чашкой ароматного чая .

Часы работы:
Раз в две недели по средам с 10.00 до 13.00 (Уточнить дни недели можно в социальном бюро общины).
Руководитель : Лоевская Екатерина

Gesund im Alter / Seniorengruppe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit etwa zehn Jahren gibt es in der Gemeinde eine Sportgruppe für Seniorinnen, in der Freizeitgymnastikkurse abgehalten werden, die einen effektiven Komplex einfacher Übungen (einschließlich Atemübungen) umfassen, die für Menschen jeden Alters zugänglich sind.

Diese Übungen basieren auf der “Bodyflex”- und “Qigong”-Gymnastik, die auch von Menschen mit körperlichen Behinderungen durchgeführt werden können. Sie fühlen sich nach dem Unterricht viel besser, sind fröhlicher und verbessern ihre Stimmung.

Sogar Menschen im Rollstuhl und mit allen chronischen Krankheiten sind in der Lage, diese einfachen Übungen durchzuführen.

Der Zweck der Übungen besteht darin, den Mitgliedern der Gruppe beizubringen, richtig zu atmen und ihre Atmung zu kontrollieren, während sie diesen komplexen Vorgang durchführen. Die “Turner” führen die Übungen im Stehen, mit der Rückenlehne des Stuhls oder sitzend auf einem Stuhl durch. Im Sitzen fällt das Atmen viel schwerer, deshalb ist es wichtig zu lernen, wie man es richtig macht! Die tiefe Zwerchfellatmung hilft bei Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit und schließlich bei Depressionen, die sich bei älteren Menschen vor allem durch Sauerstoffmangel äußern. Zehn tiefe Zwerchfell-Ein- und Ausatmungen helfen, Kopfschmerzen oder Angstanfälle, Depressionen ohne Medikamente loszuwerden!

Der zusätzliche Sauerstoff, den wir durch die richtige aerobe Atmung erhalten, hilft uns bei der Bewältigung vieler Probleme, verbessert unseren Stoffwechsel, die Blutzirkulation und stärkt das Immunsystem.

Alle Übungen werden reibungslos und langsam durchgeführt, und die Wirkung ist so, als wären Sie in der Turnhalle. Es ist nicht notwendig, zu springen, zu rennen, an verschiedenen Simulatoren zu üben, das Ergebnis kann durch die richtigen Atemübungen erreicht werden, indem der Körper mit zusätzlichem Sauerstoff gesättigt wird.

Das Zurückziehen des Bauches bei jeder Atemübung trägt zur Stärkung der Bauchmuskulatur und zur Verbesserung des Stoffwechsels bei.

Unter den Teilnehmern der Gesundheitsgruppe der Frauen über 60 Jahre. Es gibt auch solche, die nach einer schweren Krankheit in die Gruppe kamen, deren Folgen zur Überwindung der Atemgymnastik beitragen. Dank des Unterrichts begannen sie sich viel besser zu fühlen.

Der Unterricht findet nicht nur in der Halle, sondern auch unter freiem Himmel statt. Die Teilnehmer gehen mit Stöcken (skandinavisches Wandern) in einem wunderbaren Wohngebiet, wo sich die Turnhalle befindet und die meisten Gruppenmitglieder wohnen.

Viele der Frauen lieben es zu tanzen, deshalb beinhaltet der Komplex Tanzbewegungen. Auf Wunsch einer der Teilnehmerinnen wird am Ende des Kurses, mit Vergnügen und jungem Eifer, Foxtrott und Twist getanzt – der Tanz ihrer Jugend!

 

Уже около десяти лет в общине действует спортивная группа для сеньоров, где  проводятся занятия оздоровительной гимнастикой, которая включает в себя эффективный ком-плекс несложных упражнений (в том числе, дыхательных), доступных людям любого возраста.

Эти упражнения составлены на основе гимнастик «Бодифлекс» и «Цигун», которые могут выполнять даже люди с физическими ограничениями, и чувствуют они себя после заня-тий намного лучше, бодрее, улучшается их настроение.

Даже люди в инвалидных колясках и с любыми хроническими заболеваниями в состоянии выполнять этот несложный комплекс упражнений.

Цель занятий – научить членов группы правильно дышать и контролировать дыхание при выполнении этого комплекса. «Гимнастки» делают упражнения стоя, держась за спинку стула, или сидя на стуле. Сидя, дышать намного сложнее, и поэтому важно научиться делать это правильно! Глубокое диафрагмальное дыхание помогает справиться с головной болью, головокружением, утомляемостью и, наконец, с депрессией, которая у пожилых людей проявляется, в основном, из-за кислородной недостаточности. Десять глубоких диа-фрагмальных вдохов и выдохов помогают избавиться от головной боли или приступа страха, депрессии без лекарств!

Добавочный кислород, который мы получаем в результате правильного аэробного дыхания, помогает нам справиться со многими проблемами, улучшает обмен веществ, крово-обращение и укрепляет иммунную систему.

Все упражнения делаются плавно и медленно, а эффект, как от занятий в спортзале. Не надо прыгать, бегать, заниматься на различных тренажерах, результата можно достичь, занимаясь правильной дыхательной гимнастикой, насыщая организм добавочным кислородом.
Втягивание живота во время выполнения каждого дыхательного упражнения способствует укреплению мышц брюшной полости и улучшению обмена веществ.

Среди участников оздоровительной группы женщины старше 60 лет. Есть и те, кто пришел в группу после перенесенных тяжелых заболеваний, последствия которых и помогает преодолевать дыхательная гимнастика. Благодаря занятиям, они стали себя чувствовать намного лучше.

Занятия проходят не только в зале, но и на свежем воздухе. Участники ходят с палками (скандинавская ходьба) по замечательному жилому району, где находится зал для занятий и живет большинство членов группы.

Многие из женщин любят танцевать, поэтому в комплекс занятий включены танцевальные движения, а, по просьбе одной из участниц, в конце занятий все с удовольствием и мо-лодым задором танцуют фокстрот и твист – танцы своей молодости!

EDV Kurs

Computerkurs für alle Interessierten

Donnerstag um 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr.

Keine Vorkenntnisse sind erforderlich. Dieser Kurs wird von Alexander Libkin geleitet.

Information und Anmeldung bei Frau Stachevski Telefon: 02361/15131

 

Компьютерный курс для всех заинтересованных лиц

Четверг с 11:00 до 12:30.

Никаких предварительных знаний не требуется. Руководитель курса Александр Либкин.

Информация и регистрация в Социальном бюро, у фрау Сташевской Телефон: 02361/15131

Mathekurs

Bibliothek

Montags von 11.00 bis 13.00 Uhr ist die Bibliothek geöffnet, die vor fast 20 Jahren gegründet wurde.

Sie enthält Bücher mit deutschem und russischem, säkularem und religiösem Inhalt. Die Bücher werden so ausgewählt, dass sie die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse unserer Leser so weit wie möglich abdecken. Der bedeutende Teil des Bücherfonds der Bibliothek, der heute mehr als 4.000 Bücher zählt, besteht aus Büchern, die der Geschichte des jüdischen Volkes, seinen Traditionen, seiner Kultur, den Werken jüdischer Schriftsteller und Dichter gewidmet sind. In der Bibliothek gibt es historische Literatur, Memoiren, Werke russischer und ausländischer Klassiker, moderne Prosa und Poesie, Literatur für Kinder und Jugendliche. Fans von Kriminalromanen und Frauenromanen können immer etwas Interessantes finden.

Ein großes Dankeschön geht an alle Mitglieder unserer Gemeinde, die der Bibliothek ständig Bücher schenken.

Die Bibliothek befindet sich in einem schönen, gemütlichen Raum, der auch eine Gedenkstätte für die Gemeinde ist – dies ist der Saal, in dem früher die Gottesdienste stattgefunden haben.

Die Menschen kommen gerne hierher, daher ist die Bibliothek seit langem ein beliebter Ort für die Gemeindemitglieder. Schließlich kann man in der Bibliothek in die Welt der Lieblingsbücher eintauchen, sich einfach miteinander unterhalten und viel Neues und Interessantes erfahren.

Wir laden alle ein, die noch nicht in unserer Bibliothek angemeldet sind.

Kommen Sie, wir warten auf Sie.

 

По понедельникам с 11 до 13 часов в нашей общине работает библиотека, которая была создана почти 20 лет назад.

В ней собраны книги на немецком и русском языках, светского и религиозного содержания. Книги подобраны таким образом, чтобы максимально охватить разнообразные интересы и потребности наших читателей. Значительную часть книжного фонда библиотеки, который насчитывает сегодня более 4000 книг, составляют книги, посвященные истории еврейского народа, его традициям, культуре, произведения еврейских писателей и поэтов. Есть в библиотеке историческая литература, мемуары, произведения русской и зарубежной классики, современная проза и поэзия, литература для детей и подростков. Любители детективов и женских романов тоже всегда могут найти для себя что-то интересное.

В пополнении библиотечного фонда большая заслуга членов нашей общины, которые постоянно дарят библиотеке книги. Мы благодарим членов общины за подаренные книги.

Библиотека находится в в красивом, уютном помещении, которое является и мемориальным местом общины – это зал, где раньше проводились Богослужения.

Людям нравится приходить сюда, поэтому библиотека уже давно стала любимым местом общения членов общины. Ведь именно в библиотеке можно окунуться в мир любимых книг да и просто пообщаться, узнать много нового и интересного.

Мы приглашаем всех, кто ещё не записан в нашу библиотеку.

Приходите, мы ждем Вас.

Vokalensemble

Im September 2006 wurde in der Jüdischen Gemeinde Recklinghausen ein Vokalensemble gegründet, das ca.15 Musik- und Chorsänger zusammenbrachte. Das erste Konzert des Ensembles fand am 17. Juni 2007 in den Gemeinderäumen statt und war ein großer Erfolg für die Öffentlichkeit – Gemeindemitglieder und zahlreiche Gäste. Die Mitglieder des Ensemble-Teams widmen den Proben viel Aufmerksamkeit, studieren mit großer Sorgfalt komplexe Musikwerke und erzielen so eine qualitativ hochwertige Aufführung.

Der ständige Leiter und die Seele des Kollektivs ist Chorleiter Nikolai Miassojedov, ein professioneller Musiker der 4. Generation, Opernsänger und Absolvent des Moskauer Konservatoriums, der viel Energie aufbringt, um das Niveau der Aufführungsfähigkeiten der Ensemblemitglieder zu verbessern. Die Konzertmeisterin des Ensembles ist Valeria Bartosh, Absolventin des Kiewer Konservatoriums. Das Repertoire des Ensembles umfasst liturgische Musik und Psalmen, Werke moderner klassischer Musik und Lieder der Völker der Welt, die in sechs Sprachen aufgeführt werden. Das Ensemble-Team tritt regelmäßig bei Stadt- und Gemeindeveranstaltungen auf, nimmt an Chorgesangsferien sowie regelmäßig am interreligiösen Abrahamsfest teil.

Der ständige Leiter und die Seele des Kollektivs ist Chorleiter Nikolai Miassoedov, ein professioneller und erblicher Musiker der 4. Generation, Opernsänger, Absolvent des Moskauer Konservatoriums, der viel Energie aufbringt, um das Niveau der  Aufführungsfähigkeiten der Ensemblemitglieder zu verbessern. Die Konzertmeisterin des Ensembles ist Valeria Bartosh, Absolventin des Kiewer Konservatoriums. Das Repertoire des Ensembles umfasst liturgische Musik und Psalmen, Werke moderner klassischer Musik und Lieder der Völker der Welt, die in 6 Sprachen aufgeführt werden. Das Ensemble-Team tritt regelmäßig bei Stadt- und Gemeindeveranstaltungen auf, nimmt an Chorgesangsferien teil und nimmt regelmäßig am interreligiösen Abrahamfest teil.

В сентябре 2006 года в еврейской общине г. Реклингхаузен был создан вокальный ансамбль, который объединил 15 любителей музыки и хорового пения. Первый концерт ансамбля состоялся 17 июня 2007 года в помещении общины и имел большой успех у публики – членов общины и многочисленных гостей. Члены коллектива ансамбля уделяют много внимания репетициям, с большим старанием изучают сложные музыкальные произведения, добиваясь высокого качества исполнения. Бессменным руководителем и душой коллектива является хормейстер Николай Мясоедов — профессиональный и потомственный в 4 поколении музыкант, оперный певец, выпускник московской консерватории, который отдаёт много сил и энергии для повышения уровня исполнительского мастерства участников ансамбля. Концертмейстер ансамбля — выпускница киевской консеватории Валерия Бартош. В репертуаре ансамбля — литургическая музыка и псалмы, произведения современной классической музыки и песни народов мира, исполняемые на 6-ти языках. Коллектив ансамбля регулярно выступает на городских и общинных мероприятиях, принимает участие в праздниках хорового пения, является постоянным участником межконфессионального праздника «Абрахамфест».

Jüdische Tänzen

In der Gemeinde des Bezirks Recklinghausen sind viele kreative Gruppen aktiv und erfolgreich tätig. Wir sind stolz auf ihre Erfolge und Siege in verschiedenen Wettbewerben, auf ihre Teilnahme an den kulturellen Veranstaltungen der Gemeinde und über ihre Grenzen hinaus. Sie wurden mehrfach in der Presse erwähnt, darunter auch in vergangenen Ausgaben dieses Magazins.

Diesmal würde ich gerne über eine weitere Gruppe berichten, über deren Aktivität wir (völlig zu Unrecht) noch nie berichtet haben. Dabei gibt es sie seit fast schon 20 Jahren! Alles begann damit, dass Dascha Bondarenko, die aktiv am Leben der Jugendlichen in der Gemeinde teilnahm, sich für jüdische Tänze begeistert hat. Sie begann, an Seminaren für jüdische Tänze teilzunehmen, die mit der Unterstützung der ZWST durchgeführt wurden, und lernte viel dabei. Und danach entschloss sie sich, die gewonnenen Kenntnisse praktisch einzusetzen und eine Tanzgruppe in der heimischen Gemeinde zu organisieren. Diese Idee fand Anklang bei unseren Frauen und sie begannen, einmal die Woche zu den Proben zu kommen. Es störte niemanden, dass die Leiterin der Gruppe ganz jung war, fast noch ein Teenager – alle führten die Anweisungen der Lehrerin aus, lernten Tanzschritte und hatten Spaß am Geschehen.
Einige Jahre später, als Dascha heiratete, zwei wunderbare Kinder bekam und in eine andere Stadt zog, übernahm ihre Mutter Rita Bondarenko die Leitung der Gruppe. Ohne die jüdische Tanzgruppe kommt kein fröhliches Fest in der Gemeinde aus. Wenn die
Musik erklingt, laden die Teilnehmerinnen der Gruppe die Gäste in einen Tanzkreis ein, zeigen ihnen die rhythmischen Bewegungen und geben dem Fest den heiteren Charakter. Unsere Mädels nahmen an Tanzseminaren unter der Schirmherrschaft der ZWST
teil. Zum Beispiel traten sie bei einem solchen Seminar 2023 in Dortmund erfolgreich mit einem Tanz zu „Hava Nagila“ auf. (Die Choreographie des Tanzes entwarf die Teilnehmerin der Gruppe Anna Misernaja.) Die Jury des Seminars hob den Tanz hervor, was
alle selbstverständlich sehr erfreute.
Ich wünsche euch weitere Erfolge, unsere lieben Tänzerinnen! Schenkt den Leuten mit eurer Kunst fröhliche Emotionen und erhaltet von den Zuschauern Anerkennung und Applaus sowie eine großartige Stimmung und Freude an eurer Lieblingsbeschäftigung.

Irina Barsukowa,Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen Foto: Alexander Libkin            

 

Kind | Jugend

Jugendzentrum

Kurse für Kinder

In unserer Gemeinde wurde ein Kind-Entwicklungszentrum eingerichtet, das verschiedene Bereiche umfasst. Es werden Kurse in Russisch und Englisch , der Verein “Geschickte Hände”, Tanz-, Chor- und Theaterstudios angeboten.

В нашей общине организован центр развития детей, который включает в себя самые разные направления. Проводятся занятия по русскому языку, английскому языку,  работает кружок «Умелые руки», действуют танцевальная, хоровая, театральная студии.

Tanzgruppen

Tanz als Sprache der Tradition

Welches jüdische Fest kommt ohne Tanz aus? Der Tanz nimmt in der jüdischen Tradition einen besonderen Platz ein – als Ausdruck von Freude, als gelebter Glaube und als Mittel zur Bewahrung kultureller Erinnerung. Er begleitet die Feiertage und erfüllt sie mit Bewegung, Rhythmus und dem lebendigen Atem der Kultur.

Seit November 2004 besteht in der Jüdischen Gemeinde Kreis Recklinghausen die Kinder-Tanzgruppe „Serpantin“. Gegründet und bis heute geleitet wird sie von Viktorija Umantseva. Dank ihrer Energie, ihres professionellen Könnens und ihrer großen Hingabe ist die Gruppe seit mehr als zwanzig Jahren ein fester Bestandteil des Gemeindelebens.

Viktorija Umantseva kam 2003 nach Deutschland und brachte 36 Jahre pädagogischer Erfahrung Erfahrung aus jahrelanger Arbeit mit Kinder-Tanzensembles mit. Neben einem reichen musikalischen Repertoire brachte sie vor allem den Wunsch mit, ihre Arbeit fortzusetzen. Das Programm von „Serpantin“ umfasst jüdische Tänze, moderne Choreografien sowie Tänze verschiedener Kulturen. Heute wird sie bei der choreografischen Arbeit von ihren inzwischen erwachsenen ehemaligen Schülerinnen und Schülern unterstützt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung jüdischer Traditionen, Musik und Tanzkultur. Choreografien zu Purim und Chanukka sowie die Tänze mit der Tora an Simchat Tora werden für die Kinder nicht zu Unterrichtsstoff, sondern zu gelebter Erfahrung. „Tradition muss durch Teilnahme weitergegeben werden“, ist Viktorija Umantseva überzeugt.

Die Arbeit mit einem Kinderensemble bringt zahlreiche organisatorische Herausforderungen mit sich. Eine der größten ist die Kostümfrage: Sie müssen dem Charakter der Tänze entsprechen und aufgrund der wechselnden Besetzung ständig angepasst oder erneuert werden. Bei begrenzten finanziellen Mitteln ist dies nur mit der aktiven Unterstützung der Eltern möglich, die längst zu einem unverzichtbaren Teil des Ensembles geworden sind.

Wie in jeder Kindergruppe bleiben auch hier Konflikte und Reibungen nicht aus. In „Serpantin“ tanzen Kinder unterschiedlichen Alters und Charakters. Es gilt jedoch ein einfaches und zugleich verbindliches Prinzip: Wer jemanden verletzt, entschuldigt sich. Diese Regel trägt zu einer warmen und freundschaftlichen Atmosphäre bei. Eltern beschreiben Viktorija Umantseva als strenge, aber gerechte Pädagogin und als unangefochtene Autorität, der die Kinder mit Respekt und Zuneigung begegnen.

Im Laufe der Jahre sind mehrere Generationen von Kindern durch „Serpantin“ gegangen – viele von ihnen brin

bringen heute bereits ihre eigenen Söhne und Töchter in die Gruppe. Derzeit erlebt das Ensemble erneut einen Generationswechsel: Die Älteren sind gegangen, die Jüngsten beginnen von vorn. Doch die Geschichte setzt sich fort – in Bewegung, in Musik und in kleinen Schritten, die allmählich sicherer werden.

„Serpantin“ ist mehr als ein Tanzensemble. Es ist ein Raum, in dem Tradition lebendig wird, weitergegeben wird und Zukunft gewinnt. Wir wünschen dem Ensemble weiterhin viel kreativen Erfolg und freuen uns auf neue Begegnungen – dort, wo der Tanz zur Sprache der Tradition wird.

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen, Foto: Archiv der Jüdischen Gemeinde Kreis Recklinghausen

Танец как язык традиции

Какой еврейский праздник обходится без танца? Танец занимает особое место в еврейской традиции — как форма радости, выражение веры и способ сохранения культурной памяти. Он сопровождает праздники, наполняя их движением, ритмом и живым дыханием культуры.

С ноября 2004 года в еврейской общине округа Реклингхаузен работает детский танцевальный коллектив «Серпантин». Его основатель и бессменный руководитель — Виктория Уманцева. Благодаря её энергии, профессионализму и преданности делу коллектив уже более двадцати лет остаётся важной частью общинной жизни.

Виктория приехала в Германию в 2003 году, имея за плечами 36 лет педагогического стажа и большой опыт работы с детскими танцевальными группами. Вместе с этим она привезла стремление продолжать любимое дело и богатый музыкальный репертуар. В программе «Серпантина» — еврейские танцы, современные постановки и танцы народов мира. Сегодня в работе над хореографией Виктории помогают её подросшие ученики.

Особое внимание в коллективе уделяется знакомству детей с еврейскими традициями, музыкой и танцевальной культурой. Постановки на Пурим и Хануку, танцы с Торой на Симхат Тора становятся для детей не учебным материалом, а живым опытом. «Важно, чтобы традиция передавалась через участие», — убеждена руководитель коллектива.

Работа с детским ансамблем требует решения множества организационных задач. Одной из самых сложных остаётся вопрос костюмов: они должны соответствовать характеру танца и постоянно обновляться из-за смены состава. При скромном финансировании это возможно лишь при активной поддержке родителей, которые стали неотъемлемой частью коллектива.

Как и в любом детском коллективе, здесь возникают сложности и разногласия. В «Серпантине» занимаются дети разного возраста и характера, и без трудностей не обходится. Здесь действует простой, но строгий принцип: если кого-то обидел — извинись. Это правило помогает сохранять тёплую и дружескую атмосферу. Родители отмечают: Виктория — строгий, но справедливый педагог, настоящий авторитет для детей, отвечающих ей уважением и любовью.

За годы существования «Серпантина» через коллектив прошло несколько поколений воспитанников, многие из которых сегодня уже приводят сюда своих сыновей и

дочерей. Сейчас ансамбль переживает очередную смену поколений: старшие ушли, пришли малыши, которым предстоит учиться с нуля. Но история продолжается — в движении, в музыке, в детских шагах, которые постепенно становятся уверенными.

«Серпантин» — это больше чем танцевальный коллектив. Это пространство, где традиция оживает, передаётся и обретает будущее. Мы желаем ансамблю новых творческих успехов и с радостью ждём новых встреч — там, где танец становится языком традиции.

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен, Фото: архив еврейской общины округа Реклингхаузен

 

 

 

 

 

 

 

Die Tanzgruppe “Serpentin” der JKG Recklinghausen wurde im Jahr 2004 gegründet.

Zunächst bestand die Gruppe aus Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren. Aber die Arbeit mit Kindern verschiedenen Alters erfordert unterschiedliche Methoden, so gibt es eine jüngere Gruppe von Kindern im Alter von 6-8 Jahren und die ältere Gruppe von 9-14 Jahren.

Das Programm umfasst in erster Linie jüdische Tänze, dann Welttänze und moderne Tänze.

Die traditionellen jährlichen Aufführungen der Tanzgruppen finden während der Chanukka- und Purimfeiern statt. Auch auf der Abschlussveranstaltung des Abrahamsfestes der Gemeinschaft aller Religionen, welche im Marler Rathaus stattfindet, haben die Tanzgruppen teilgenommen.

Schon mehrmals sind die Tanzgruppen auch bei Veranstaltungen auf der Blumenthalallee, im Südpark und vielen anderen aufgetreten.

Heute tanzen die jüngeren Kinder zweimal pro Woche, dienstags und freitags. Der Unterricht dauert 1,5 Stunden. Die Kinder der älteren Gruppe tanzen an denselben Tagen, aber 2 Stunden lang.

Die Leiterin der Tanzgruppen Viktorija Umantseva.

 

Танцевальная группа “Серпантин” JKG г. Рекклингхаузен начала занятия в 2004 г.
Сначала в группе были дети разных возрастов от 6 лет и до 14 лет. Но работа с детьми разных возрастов требует разных методик, поэтому появилась младшая группа детей 6-8 лет и старшая 9-14 лет.
В программу танцевального репертуара входят прежде всего еврейские танцы, затем танцы народов мира и современные танцы.
Традиционные ежегодные выступления танцевальных групп приходятся на праздники Хануки и Пурим и заключительное мероприятие в рамках содружества всех религий Abrachamfest, в зале Rahthaus г. Марль.
Так же несколько раз танцевальная группа украшала своим участием праздники улиц Blümenthalallee, Südpark и многие другие.
На сегодняшний день младшие дети танцуют 2 раза в неделю, по вторникам и пятницам. Занятия длится 1,5 часа.
Дети старшей группы танцуют в эти же дни, но по 2 часа.

 

Руководитель танцевальных групп Уманцева Виктория.

   

Theatergruppen

Das Theaterstudio “Ich plus DU” wurde 2004 gegründet, und erfreut seit 16 Jahren das Publikum mit seiner Kreativität.

Während des akademischen Jahres bereiten wir vier Aufführungen vor – zwei thematische (für Chanukka und Purim) und zwei willkürliche. Das Angebot des Studios ist sehr vielfältig.

Es besteht aus zwei Gruppen – die jüngste im Alter von 6-8 Jahren und die ältere von 9-12 Jahren. Die Kinder werden erwachsen und ihre Fähigkeiten wachsen mit.

Die Gruppen treffen sich:

Gruppe 6 – 8 Jahre – mittwochs von 16.30-18.00 Uhr

Gruppe 9 – 12 Jahre – sonntags von 10.00-12.00 Uhr.

Der Unterricht wird auf Russisch abgehalten. Ziel ist es, Kindern die Möglichkeit zu geben, die Sprache ihrer Eltern und Großeltern nicht zu vergessen.

Die Tür unseres Ateliers ist immer offen für diejenigen, die in die Welt der Theaterkunst einsteigen wollen.

Театральная студия «Я плюс ТЫ» образована в 2004 году, и вот уже 16 лет мы радуем зрителей своим творчеством. В течение учебного года мы готовим 4 спектакля -2 тематических (к Хануке и Пуриму) и 2 произвольных. Репертуар нашей студии достаточно разнообразен.

Сейчас у нас функционируют две группы – младшая, возраст 6-8 лет, и старшая 9-12 лет. Дети растут – растет их мастерство.

Время работы:

Младшая группа – среда 16.30-18.00        Старшая – воскресенье 10.00-12.00

Занятия проводятся на русском языке. Цель – дать детям возможность не забыть язык родителей, бабушек и дедушек.

Дверь нашей студии всегда открыта  для желающих приобщиться к миру театрального искусства.

 

Hinter den Kulissen des Märchens

Traditionsgemäß wird das Ende jedes Schuljahres in unserer Gemeinde mit einer Theateraufführung ausgezeichnet. Bevor die Teilnehmer der Theatergruppe sich in die Sommerferien verabschieden, ziehen sie Bilanz über ihre Leistungen im Laufe des Jahres und stellen dies dem Publikum vor.

Dieses Jahr war keine Ausnahme. Und weil die Theatergruppe „Ich plus Du“ aus zwei Untergruppen (die jüngere und die ältere) besteht, gab es auch zwei Aufführungen. Die Jüngeren stellten ein Theaterstück nach den Motiven des „Märchens vom Goldfisch“ von A. Puschkin vor und die Älteren nach den Motiven des Märchens von O. Wilde „Das Sternenkind“. Natürlich traten die Kinder großartig auf, trotz aller Aufregung und Sorgen. Die beiden Vorführungen wurden sehr gut vom dankbaren Publikum aufgenommen, das kam, um die jungen Darsteller zu unterstützen. Doch ich möchte davon berichten, was hinter den Kulissen blieb, von der mühsamen Arbeit, deren Ergebnis wir auf der Bühne sahen.

Seit nun 21 Jahren ist Tatjana Matlina der Antrieb, das Herz der Gruppe. Sie ist das kreative Zentrum des ganzen Theater-Teams. Ihr Talent öffnete sich im heimatlichen Charkiw, lange vor ihrer Ankunft in Deutschland arbeitete die Absolventin des Kulturinstituts von Charkiw gerne mit Kindern; in Pionierlagern, als Erzieherin im Kindergarten, sie schrieb auch Texte für kleinere Aufführungen. Sie liebte das Theater und die Literatur und beschäftigte sich mit kultureller Freizeitgestaltung. Und deswegen nahm sie gleich nach dem Abschluss der Sprachkurse mit Freude das Angebot an, im Zentrum der kreativen Entwicklung von Kindern zu arbeiten. Damit begann eigentlich unser Kindertheater. Anfangs waren es kleinere Theaterstücke zu jüdischen Feiertagen, bei denen Tatjana sowohl die Drehbücher schrieb als auch die Regie führte. Dabei zeigte sich noch eins ihrer Talente. Den Kindern fiel es schwer, die Texte ihrer Rollen auswendig zu lernen. Dies brachte sie auf die Idee, für ihre Aufführungen Texte in Reimen zu schreiben. Tag für Tag, Jahr für Jahr stellte sich ein Theater-Team zusammen. Die Kinder wuchsen heran und damit wuchs auch das Können ihrer Leiterin. Es gab Erfolge, aber auch Misserfolge, mit jeder neuen Aufführung wurde eine neue Hürde genommen. „Kinder sind ein erstaunliches Volk. Es gefällt mir, mit ihnen zu arbeiten. Neben ihnen wird man geistig gereinigt“, sagt Tatjana. In den mehr als 20 Jahren nahmen viele verschiedene Kinder an der Gruppe „Ich und Du“ teil. Mit den einen war es einfacher zu arbeiten, mit den anderen schwerer, doch sie alle brachten ihrer Leiterin Liebe und Respekt entgegen.

Hier bildeten sich bestimmte Traditionen heraus. Das Kennenlernen einer zukünftigen Aufführung beginnt immer mit dem Lesen des Werkes oder dem Anschauen des entsprechenden Films sowie einer obligatorischen weiteren Diskussion über das Werk und dessen Analyse.

Mit jedem Darsteller, selbst mit der kleinsten Rolle, arbeitet die Regisseurin persönlich. Sie erklärt, gibt Ratschläge, bringt sie dazu, die richtige Tonlage zu treffen. Das ist eine große mühsame Arbeit. In den Pausen zwischen den Proben spielt Tanja oft mit den Kindern, wenn das Wetter es zulässt, Bewegungsspiele draußen und lenkt sie damit davon ab, am Handy zu hocken. Meistens kommen die Kinder in dem Studio innerlich gehemmt an, schüchtern, manche haben Probleme mit dem Sprechen. Doch nach einiger Zeit sind die Kids nicht wiederzuerkennen. Sie entwickeln sich, werden freier, nicht nur auf der Bühne sicherer, sondern auch im Leben. Hier lernen sie miteinander zu kommunizieren und Freundschaften zu schließen. Viele von ihnen sagen, nachdem sie erwachsen geworden sind, mit Dankbarkeit, dass die Theaterproben ihnen helfen, Texte zu lernen und zu verstehen, Schüchternheit überwinden zu können, wenn man das Gelernte beantwortet oder etwas vor einer großen Zuhörerschaft präsentiert.

Tatjana hat es geschafft, ein großes Kollektiv um sich zu scharen. Ihr Theater ist ein Beispiel gemeinsamer Arbeit von Kindern und Erwachsenen. Damit auf der Bühne das Ereignis namens „Schauspiel“ geschieht, sind hinter der Bühne viele Menschen aktiv. Die Eltern der Schauspieler helfen dabei, Dekorationen herzustellen und zu bewegen, Kostüme zu nähen, die Darsteller zu schminken – und einige von ihnen helfen auch weiterhin, nachdem ihre Kinder älter werden und die Bühne verlassen.

Die ständigen Helfer, die auch Ton-Mitarbeiter und Kameraleute, Mitarbeiter der Bühne sind, sind alle Familienmitglieder der Familie Matlin. Der Ehemann Alexander, die Tochter Anja und der Sohn Zhenya, die vier Enkel – sie alle unterstützen die Ehefrau, Mutter und Großmutter in ihrer Kunst. Kein Theaterstück kommt ohne den persönlichen Dank der Leiterin des Theaters auf der Bühne aus, an jeden Darsteller und Helfer, und sie danken andererseits ihr. Für die ganze Gruppe ist jede Aufführung nicht nur ein Meilenstein in ihrer kreativen Tätigkeit, sondern auch das Ergebnis gemeinsamer Arbeit, ein weiterer Sieg der Freundschaft, Freundlichkeit und herzlicher zwischenmenschlicher Beziehungen.

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde, Kreis Recklinghausen, Foto: Archiv der Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen

За кулисами сказки

Традиционно конец каждого учебного года в нашей общине ознаменовывается театральной постановкой. Перед уходом на летние школьные каникулы участники театральной группы своим выступлением подводят итог достижениям за год и демонстрируют его публике.

Этот год не стал исключением. А поскольку театральная группа «Я плюс ты» состоит из двух подгрупп (младшей и старшей), то спектаклей было тоже два. Младшие представили спектакль по мотивам «Сказки о золотой рыбке» А. Пушкина, а старшие – по мотивам сказки О. Уайльда «Звездный мальчик». Конечно же, дети выступили прекрасно, несмотря на все волнения и переживания. Обе постановки были очень хорошо приняты благодарной публикой, пришедшей поддержать юных артистов. Но мне хочется рассказать о том, что осталось за кулисами, о той кропотливой работе, результат которой мы увидели на сцене.

Вот уже 21 год «пламенным мотором», сердцем группы является Татьяна Матлина. Она – творческий центр всего театрального коллектива. Ее талант открылся в родном Харькове, задолго до приезда в Германию выпускница Харьковского института культуры с удовольствием работала с детьми: в пионерских лагерях, воспитателем в детском садике, писала тексты для небольших выступлений. Она всегда любила театр, литературу и занималась культурно-массовой работой. И поэтому, сразу после окончания языковых курсов, с радостью приняла предложение работать в центре творческого развития детей. С этого, собственно, и начался наш детский театр. Сначала это были небольшие театрализации к еврейским праздникам, в которых Татьяна была и сценаристом, и режиссером. Тогда же открылся еще один ее талант. Детям тяжело давалось заучивание слов роли наизусть. Это и подтолкнуло ее создать рифмованные тексты своих постановок. День за днем, года за годом складывался театральный коллектив. Росли дети, а вместе росло мастерство их руководителя. Были удачи, были и падения, с каждой новой постановкой бралась новая вершина. «Дети – удивительный народ. Мне нравится с ними работать. Рядом с ними духовно очищаешься», – говорит Татьяна. Более чем за 20 лет через группу «Я и ты» прошло много разных детей. С одними было работать легче, с другими сложнее, но все они относились к своему руководителю с любовью и уважением.

Здесь сложились определенные традиции. Знакомство с будущей постановкой всегда начинается с чтения произведения или просмотра соответствующего фильма и обязательного дальнейшего обсуждения и

разбора произведения.

С каждым исполнителем, даже самой маленькой роли, режиссер работает персонально. Поясняет, советует, добивается нужной интонации. Это большой кропотливый труд. Часто во время пауз между репетициями, если погода позволяет, Таня играет на улице с детьми в подвижные игры, отвлекает их от «сидения в телефоне». В основном, дети приходят в студию внутренне скованные, стеснительные, у некоторых есть проблемы с речью. А через некоторое время ребят не узнать. Они развиваются, становятся, свободнее, увереннее не только на сцене, но и в жизни. Здесь они учатся общаться и дружить. Многие из них, став взрослыми, с благодарностью говорят, что занятия театром помогают им в заучивании и понимании текстов, в умении преодолевать робость, когда отвечаешь урок или проводишь презентацию перед большой аудиторией.

Татьяна сумела сплотить вокруг себя большой коллектив. Ее театр – пример совместной работы детей и взрослых. Для того, чтобы на сцене произошло таинство под названием «спектакль», за кулисами задействовано множество людей. Родители артистов помогают изготовлять и двигать декорации, шить костюмы, накладывать грим, некоторые из них продолжают помогать даже после того, когда их дети вырастают и «покидают» сцену.

Бессменные помощники, они же звуко- и кинооператоры, работники сцены, это вся семья Матлиных: муж Александр, дочь Аня и сын Женя, четверо внуков – все поддерживают жену, маму и бабушку в ее творчестве. Ни один спектакль не обходится без того, чтобы наша руководитель театра после представления не поблагодарила со сцены каждого исполнителя и помощника персонально, а они, в свою очередь, ее. Для всего коллектива каждая постановка — это не только веха в их творчестве, но и итог совместной работы, очередная победа дружбы, доброты и теплых человеческих отношений.

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен, Фото: архив еврейской общины округа Реклингхаузен

Bastelgruppe

Unsere Gemeinde bietet Kindern im Alter von 7 bis 14 Jahren die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten. Langweilig wird es hier nie, denn es wird für kreative Abwechslung gesorgt. Wir malen, basteln und arbeiten mit den unterschiedlichsten Materialen. So lernen die Kinder mit sehr viel Freude und Spaß, Farben, Stoffe und vieles mehr ganz anders kennen. Unser Kurs findet in einer sehr gemütlichen und harmonischen Atmosphäre statt.

Sie möchten, dass Ihr Kind seiner Kreativität freien Lauf lassen kann?

Jeden Freitag von 14.15 – 15.45 Uhr sind wir da und freuen uns über Zuwachs!

Der Kurs wird geleitet von Kateryna Loyevska

В нашей общине работает «Детская Креативная группа» для детей от 7 до 14 лет. На наших занятиях мы учимся рисовать, делать интересные креативные работы. Работаем с разными материалами.
Занятия проходят в приятной и уютной обстановке.
Ждем Ваших деток на занятия в нашу группу.
Часы работы:
Пятница с 14.15 до 13.45

Руководитель : Лоевская Екатерина

Malstudio

Kinderchor

Vor einem Jahr wurde in unserer Gemeinde ein Kinderchor organisiert. Die Leiterin des Chores ist eine vielseitige und talentierte Person, die Kinder liebt und respektiert. Ihr Name ist Yeranuhi Stepanyan. Die Lehrerin hat einen sehr ernsthaften Ansatz, sie stellt hohe Ansprüche an sich selbst, an ihre Arbeit und an ihre Schüler, worüber die Eltern der Kinder sehr erfreut sind. Sie denkt über jedes Detail nach, wie die Auswahl der Lieder, die Auswahl der Musik, die Kleidung und den Schmuck.

Die Lieder werden in verschiedenen Sprachen vorgetragen, was sehr gut für die Eltern und die Entwicklung ist. Die Kinder freuen sich auf diese Aktivitäten, lernen gerne neue Lieder und führen sie vor.

Wenn Sie an diesem Angebot interessiert sind, kommen Sie bitte, jeder ist willkommen.

Der Unterricht findet mittwochs von 14.30 bis 16.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde statt.

 

В нашей общине год назад был организован детский хор. Руководительница хора – многогранный и талантливый человек, любящий и с уважением относящийся к детям. Зовут её Еранухи Степанян. У учителя очень серьёзный подход к делу, она требовательна к себе, к своей работе и к своим ученикам, чем родители очень довольны. Она продумывает каждую деталь: это касается выбора песен, подбора музыки, наряда, украшений.

Песни исполняются на разных языках, что очень хорошо для развития детей и их родителей.

Дети с нетерпением ждут этих занятий, с удовольствием учат новые песни и исполняют их.

Если вы заинтересовались данным предложением, приходите, пожалуйста, здесь всем рады.

Занятия проводятся по средам с 14.30 до 16.30 в помещении еврейской общины.

Vorschulentwicklungsgruppe „Ilanit“

Vorschulentwicklungsgruppe „Ilanit“ (für Kinder von 3 bis 6 Jahren).  Sie wurde am 12.12.2021 eröffnet. In unserer Gruppe machen wir mit den Kindern verschiedene Aktivitäten: Applizieren, Origami, Fingerspiele, Spiele zur Förderung der Aufmerksamkeit und der Sprachentwicklung, Halbe-Bewegung-Spiele, usw. Aber das Wichtigste in unserer Gruppe ist die fröhliche und freundliche Atmosphäre.Der Unterricht findet sonntags von 10.30 bis 12.00 Uhr in Recklinghausen auf der Dortmunder Str. 182. Um sich anzumelden oder zusätzliche Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an das Sozialbüro der Gemeinde.

Der Kurs wird geleitet von Anna Mizerna

 

Группа дошкольного развития „Иланит“ (для детей от 3 до 6 лет). Она была открыта 12.12.2021 года. В нашей группе мы с детьми занимаемся различными видами деятельности: аппликация, оригами, пальчиковые игры, игры на внимание и развитие речи, полуподвижные игры и др. Но самое важное в нашей группе это радостная и дружественная атмосфера. Занятия будут проходить по воскресеньям с 10.30 до 12.00 по адресу: Dortmunder Str. 182. Для записи или получения дополнительной информации просьба обращаться в социальное бюро общины.

Руководитель группы Анна Мизерная.

Winter/Sommer Machane "ATID"

Ein freudiger Besuch zum Jahresbeginn

Die Kinderfreizeit der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen besichtigte gleich zu Beginn des neuen Jahres eines der schönsten Rathäuser Nordrhein-Westfalens. Dort wurden die Kinder von Christoph Tesche, dem Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, persönlich begrüßt. Er postete ein Foto und den folgenden Text auf seiner Facebook-Seite:

Eine Ferienfreizeit für Kinder “ATID” im Alter von acht bis 13 Jahren bietet die Jüdische Kultusgemeinde an. Dabei geht es auch darum, dass der Nachwuchs, der zu großen Teilen aus der Ukraine stammt und in der Regel seit rund einem halben Jahr in Recklinghausen ist, unsere noch kennenlernt. Auf dem Programm stand auch eine Führung durch das schönste Rathaus von NRW. Gerne habe ich die Kinder und ihre Betreuerinnen in meinem Büro empfangen und ein wenig über meinen Arbeitsalltag berichtet. Ich bedanke mich ganz herzlich für den Besuch.

Jüdischen Kultusgemeinde

Kreis Recklinghausen

Quelle: Facebook von Christoph Tesche – https://bit.ly/3CI1NmK

Радостный визит в начале года

Недавно, в самом начале наступившего года, состоялась экскурсия детского лагеря еврейской религиозной общины округа Реклингхаузен по одной из самых красивых ратуш в Северном Рейне-Вестфалии. В ратуше детей лично встретил бургомистр города Реклингхаузен Кристоф Теше. В своём Фейсбуке он опубликовал фотографию и текст следующего содержания:

Еврейская религиозная община предлагает каникулярный лагерь для детей “ATID” в возрасте от восьми до 13 лет. Цель познакомить с нашим городом детей, большинство из которых приезжают из Украины и обычно находятся в Реклингхаузене около полугода. Программа также включала экскурсию по самой красивой ратуше в Северном Рейне-Вестфалии. Я был рад приветствовать детей и их воспитателей в своем кабинете и рассказать им немного о своей повседневной работе. Я хотел бы выразить им огромную благодарность за их визит.

Еврейская религиозная община

округа Реклингхаузен

 

WINTERMACHANE 2017 JKG RE “ATID”

Soziales

Begleitung und Weiterbildung von Ehrenamtlichen (Telefonseelsorge)

Eine Vertrauenslinie seit 20 Jahren

Wer ehrenamtlich tätig ist, leistet einen Beitrag für andere – und erfährt dabei oft auch persönliche Erfüllung. So oder ähnlich lassen sich gängige Definitionen des Begriffs „Ehrenamt“ im Internet finden. Das klingt mitunter etwas pathetisch. Treffender wäre vielleicht: Es sind Menschen, die fremdes Leid wahrnehmen, mitfühlen können und den Wunsch haben, es – wenn nicht zu beseitigen – so doch wenigstens zu lindern.

Vor zwanzig Jahren fanden sich in der Jüdischen Gemeinde Kreis Recklinghausen genau solche Menschen zusammen und begannen ihre gemeinsame Arbeit. Den Anstoß gab ein psychologisches Seminar in Berlin im Jahr 2005. Dort erfuhren Dr. Mark Gutkin, promovierter Psychologe, und der Heilpädagoge Sergej Staschewski von einer bereits seit fünf Jahren bestehenden russischsprachigen Telefonseelsorge in Berlin. Dieses Angebot unterstützte russischsprachige Migrantinnen und Migranten bei den vielfältigen Herausforderungen eines Neuanfangs in einem anderen Land und bot emotionale sowie psychologische Begleitung.

Nach einem persönlichen Austausch mit Tatjana Michalak, der damaligen Leiterin dieses – zu jener Zeit einzigen professionellen russischsprachigen Sorgentelefons reifte der Entschluss, auch in Recklinghausen eine vergleichbare Einrichtung aufzubauen. Mit Unterstützung des Gemeindevorsitzenden entwickelten Sergej und Jana Staschewski ein Projektkonzept und stellten einen Förderantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Das Vorhaben war sowohl neu als auch dringend notwendig – der Antrag wurde bewilligt. So wurde die vergleichsweise kleine Gemeinde in Recklinghausen zu einer der Initiatorinnen eines wegweisenden Projekts.

Die Fördermittel ermöglichten die Ausbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Hospitationen bei ähnlichen Einrichtungen in anderen deutschen Städten und im Ausland. Zu Beginn leitete Tatjana Michalak selbst die Schulungen. Später wurden weitere Fachkräfte – Psychologinnen, Psychologen und Sozialarbeitende – einbezogen. Die ersten fünfzehn Ehrenamtlichen wurden in Recklinghausen und Berlin in mehreren Seminarzyklen ausgebildet. Neben psychologischem Grundlagenwissen stand vor allem die Fähigkeit im Mittelpunkt, ein kompetentes Gespräch mit einer unsichtbaren Gesprächspartnerin oder einem unsichtbaren Gesprächspartner zu führen.

Nicht alle, die die Ausbildung begannen, entschieden sich anschließend für den aktiven Dienst. Die Arbeit erfordert ein hohes Maß an innerer Stabilität und Bereitschaft, sich intensiv mit den Sorgen anderer auseinanderzusetzen. Viele jedoch blieben und bildeten das Fundament eines

engagierten und verlässlichen Teams.

Das zentrale Prinzip der Telefonseelsorge ist die Anonymität. Daher können an dieser Stelle keine Namen genannt werden, um den Ehrenamtlichen persönlich zu danken. Eine Ausnahme bildet jedoch der langjährige Supervisor und methodische Begleiter des Projekts: Wlad Saslawski. Seit nahezu zwanzig Jahren führt er Supervisionen und Fortbildungen durch, stärkt die Motivation im Team und trägt maßgeblich dazu bei, emotionaler Überlastung vorzubeugen.

Die Arbeit der Telefonseelsorge beruht auf Vertrauen – auf dem Vertrauen zwischen dem Menschen, der anruft, und demjenigen, der zuhört. Viele Anrufende befinden sich in akuten Krisen, erleben starke emotionale Belastungen, Angst oder Verzweiflung. Gerade in solchen Momenten ist Vertrauen die Voraussetzung dafür, dass Hilfe überhaupt möglich wird.

Seit über zwanzig Jahren besteht diese verlässliche Verbindung. Wer anruft, wird gehört, ernst genommen und unterstützt.

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen

Линия доверия длинной в 20 лет

Наверное, всем известно кто такие волонтеры. Волонтёр вносит свой вклад в улучшение мира, при этом получая личное удовлетворение от помощи другим. Такие официальные определения слова „волонтер“ можно найти в интернете. На мой взгляд это звучит несколько высокопарно и пафосно. Я бы сказала, что это люди, умеющие понимать чужую боль и сопереживать ей, стремящиеся если не устранить, то хотя бы смягчить чужое горе.

Двадцать лет назад в еврейской общине округа Реклингхаузен люди такого склада нашлись, сплотились и начали совместную работу. Собственно, начало всему положил семинар по вопросам психологии, который проходил в Берлине в 2005 г. Присутствовавшие на нем доктор психологических наук Марк Гуткин и специалист в области коррекционной педагогики Сергей Сташевский узнали, что в Берлине уже 5 лет существует русскоязычный „Телефон доверия“. Он помогает эмигрантам, владеющим русским языком в решении многообразных проблем, вызванных переездом в другую страну, и оказывает им эмоционально -психологическую поддержку.

Решение попробовать создать подобную службу при окружной общине Реклингхаузена пришло после встречи с руководителем единственного (на тот момент) профессионального телефона доверия на русском языке Татьяной Михалак. Заручившись поддержкой председателя общины, Сергей и Яна Сташевские написали проект и сделали заявку на получение гранта от Министерства мигрантов и беженцев (BAMF). Поскольку дело это было очень нужное и к тому же новое, то грант был выделен. Так небольшая община Реклингхаузена оказалась одним из зачинателей большого дела.

Выделенные средства были потрачены на обучение волонтеров, на поездки с целью ознакомления с работой подобных служб в других городах Германии и за рубежом. В самом начале обучение проводила Татьяна Михалак – высококвалифицированный специалист в этой области. А в последствии к процессу обучения привлекались еще и другие специалисты: психологи и социальные работники. Первые пятнадцать волонтеров обучались в Реклингхаузене и Берлине. Это был цикл семинаров на разные темы. В программу обучения входили не только ознакомление с психологическими понятиями и терминами, но и построение компетентного диалога с невидимым собеседником. Не все из тех, кто обучался, приступили к работе. Это было связано с человеческим фактором. Не так-то просто найти в себе силы сосредоточиться на

чужих проблемах и бедах. Но большинство из участников первой и второй групп обучения продолжили свою работу. Они стали прочной основой сложившегося дружного коллектива.

Основной принцип работы телефона доверия – анонимность. Поэтому невозможно назвать в этой статье имена этих людей, чтобы выразить им свою благодарность. Но имя бессменного супервизора и методиста проекта можно озвучить. Это Влад Заславский. Без малого двадцать лет Влад успешно справляется, проводит супервизионы и учебные занятия, мотивируя интерес к учебным занятиям и предохраняя волонтеров от эмоционального выгорания.

Работа телефона доверия в своей основе строится на доверии между человеком, который обращается за помощью, и тем, кто эту помощь оказывает. Зачастую звонящий находится в состоянии сильного эмоционального напряжения, кризиса, тревоги или отчаяния. Именно поэтому доверие становится ключевым условием эффективной помощи.

Вот уже более двадцати лет рядом с нами существует эта непрерывная линия. Звоните, здесь вас услышат, постараются понять и помочь.

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен

Respekt, Empathie, Anonymität

Jeder Mensch möchte gehört werden – das ist nur allzu verständlich. Im Alltagstrubel geraten viele irgendwann in eine Situation, in der sie ihre Sorgen, ihre Ängste oder ihre Probleme mit jemandem teilen möchten. Doch oft ist das gar nicht so einfach: manchmal, weil jemand völlig allein ist, manchmal, weil selbst nahestehende Menschen nicht immer die Zeit oder die Kraft haben zuzuhören.

Dann ruft man dort an, wo man sicher sein kann, gehört und nicht verurteilt zu werden – bei jemandem, den man nie sehen wird, von dem man jedoch Mitgefühl und psychologische Unterstützung erhält. Die Telefonseelsorge arbeitet nach dem Prinzip der Anonymität. Niemand bewertet eine Meinung oder ein Handeln. Gerade das ist häufig der Grund, warum es vielen leichter fällt, sich einem Fremden anzuvertrauen als den eigenen Angehörigen.

Ein solches Gespräch verpflichtet zu nichts. Man muss nicht befürchten, dass Vertrauliches weitergegeben wird. Am anderen Ende der Leitung sitzt eine geschulte Beraterin oder ein geschulter Berater, erfahren im Umgang mit Krisen, Depressionen, Aggressionen oder Suizidgedanken – mit dem Ziel, nicht nur zu trösten, sondern professionell zu begleiten.

Weniger im Blick steht oft die Frage: Wie geht es eigentlich denen, die zuhören? Was bedeutet diese Arbeit für sie? Die Tätigkeit in der Telefonseelsorge ist eine große emotionale Herausforderung – insbesondere, wenn sie ehrenamtlich geleistet wird. Professionelle Psychologinnen und Psychologen können nicht stundenlang unentgeltlich Bereitschaftsdienste übernehmen. Die Ehrenamtlichen drängen niemandem ihre Meinung auf, sondern helfen durch gezielte Fragen, eigene Lösungswege zu finden. Sie bleiben im Hintergrund, werden selten gesehen und man dankt ihnen nicht immer. Manche Anrufende legen einfach auf, ohne ein Wort des Abschieds.

Sich freiwillig in der Telefonseelsorge zu engagieren, ist keine Selbstverständlichkeit. In der Jüdischen Gemeinde Kreis Recklinghausen fanden sich vor nunmehr zwanzig Jahren erstmals Menschen, die diesen Dienst übernehmen wollten. Zu Beginn wurde das Projekt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert. Es entwickelte sich kontinuierlich weiter und bewies seine Notwendigkeit. Anrufe erreichten die Ehrenamtlichen nicht nur aus Nordrhein-Westfalen, sondern aus ganz Deutschland.

Im Laufe der Jahre entstand ein engagiertes Team, das nicht nur die Anrufenden unterstützt, sondern auch sich gegenseitig. Als die finanzielle Förderung durch das BAMF endete, entschied sich die Gemeindeleitung, das Projekt aus eigenen Mitteln weiterzuführen. Die Telefonseelsorge richtet sich nicht ausschließlich an Menschen jüdischer

Herkunft – sie versteht sich ausdrücklich als offenes Angebot für alle. In zwanzig Jahren wurden in der Gemeinde 55 Ehrenamtliche ausgebildet und auf ihre Aufgabe vorbereitet.

Menschen kommen und gehen – aus unterschiedlichen Gründen. Der dauerhafte Kontakt mit fremdem Leid, Ängsten und Krisensituationen kann zu emotionaler Erschöpfung führen. Das Bewusstsein, dass ein unbedachtes Wort schwerwiegende Folgen haben könnte, erzeugt zusätzlichen Druck. Empathie ist eine wertvolle Ressource – und sie braucht Pflege.

Um Überlastung vorzubeugen, finden regelmäßig Supervisionen statt, in denen schwierige Fälle besprochen und Methoden der Selbstfürsorge vermittelt werden. Hinzu kommen Seminare, der Austausch mit ähnlichen Einrichtungen in anderen Städten Deutschlands sowie internationale Kontakte, etwa zu Ehrenamtlichen in Tallinn. Gemeinsame Ausflüge und Begegnungen mit Fachleuten stärken zudem den Zusammenhalt im Team.

Seit Februar 2022 ist die Zahl russisch- und ukrainischsprachiger Migrantinnen und Migranten deutlich gestiegen. In Zeiten von Krieg und Unsicherheit erleben viele Menschen starken Stress, Angst und Orientierungslosigkeit. Der Bedarf an Unterstützung und verlässlicher Information wächst. Auch Ehrenamtliche aus der Ukraine engagieren sich inzwischen nach entsprechender Schulung im Projekt. Sie kennen die besonderen Herausforderungen, mit denen Geflüchtete konfrontiert sind. Zugleich hilft ihnen die Mitarbeit, eigene Erfahrungen zu verarbeiten, Selbstwirksamkeit zu erleben und Stabilität zurückzugewinnen.

Leider nehmen weltweite Krisen nicht ab. Der Bedarf an anonymer, niedrigschwelliger psychologischer Unterstützung wird daher weiter steigen. Damit wächst auch die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit.

An dieser Stelle möchte die Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen allen Engagierten danken. Namentlich kann dies nicht geschehen – ihre Arbeit unterliegt der Vertraulichkeit. Als Zeichen der Anerkennung hat die Gemeindeleitung eine Jubiläumsschrift mit dem Titel „Telefonseelsorge. 20 Jahre“ veröffentlicht und jedem Mitglied des Projekts überreicht. Sie erzählt von den Menschen hinter den Stimmen am Telefon – von ihrem Einsatz, ihrer Verantwortung und ihrem Engagement.

Sie arbeiten nicht für Anerkennung, sondern um anderen zu helfen. Doch zu wissen, dass ihr Einsatz gesehen und geschätzt wird, ist von großer Bedeutung.

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde, Kreis Recklinghausen

Уважение, эмпатия, анонимность

Каждый человек хочет быть услышанным. Это нормально. В суматохе дел и событий люди часто оказываются в ситуации, когда им необходимо поделиться с кем-то своей болью, волнением, проблемами. Но во многих случаях сделать это совсем непросто. Иногда потому, что человек совершенно одинок, а иногда потому, что даже у самых близких не всегда хватает времени и терпения. И тогда человек звонит туда, где его точно выслушают и не осудят, тому, кого он никогда не увидит, но получит сочувствие и психологическую поддержку. Ведь телефоны доверия работают по принципу анонимности, никто не оценивает ваше мнение и поступки, это ключевая причина, почему людям иногда проще открыться незнакомому человеку, чем близким.

Этот разговор ни к чему не обязывает. Не нужно бояться, что тайное станет явным: вас выслушает консультант, обученный работать с кризисами, депрессией, агрессией, суицидами — он знает, как помочь, а не просто утешить.

Вряд ли кто-то из нуждающихся в поддержке когда-нибудь задумался, а как себя чувствует тот, кто его выслушивает? Что он при этом переживает? Работа консультанта ТД – серьёзный эмоциональный труд, особенно когда его выполняют волонтёры (ведь не могут профессиональные психологи часами дежурить у телефона, ничего при этом не зарабатывая). Консультант не навязывает своё мнение, а помогает человеку самому найти решение через наводящие вопросы. Этих людей никто никогда не видит, их не всегда благодарят. Многие звонящие не говорят «спасибо», некоторые просто бросают трубку.

Добровольно работать на ТД захочет далеко не каждый. Такие люди нашлись в еврейской общине округа Реклингхаузен впервые двадцать лет назад. Поначалу этот проект финансировало Министерство миграции Германии (BAMF). Проект жил, развивался, доказывая свою необходимость. Волонтеры получали звонки не только из нашей земли, но и со всей Германии. За эти годы сложилась дружная команда волонтеров, поддерживающая не только клиентов на том конце провода, но и друг друга. Когда же денежная поддержка Министерства миграции прекратилась, то руководство общины решило поддержать это нужное дело. Этот проект касается не только лиц еврейской национальности, ТД должен быть общедоступным. За 20 лет его существования в общине было обучено и подготовлено 55 волонтеров.

Люди приходят и уходят по разным причинам. Постоянный контакт с чужой болью, страхами и

кризисными состояниями может приводить к психологическому выгоранию. Осознание того, что от твоей реакции, неверного слова может зависеть жизнь человека – создает сильный стресс. Эмпатия – это ресурс, который истощается, если его не восполнять. Чтобы избежать этого, ежегодно проводятся супервизоры (разбор сложных случаев, обучение техникам релаксации и т.д.) и семинары, поддерживается связь с аналогичными службами других городов Германии и не только (например, с волонтерами Таллина), и обмен опытом. Коллектив единомышленников выезжает на совместные экскурсии, проводит различные мероприятия, встречи с психологами и специалистами других ТД.

С февраля 2022 года количество мигрантов, владеющих русским и украинским языками, резко возросло. Во время кризисных ситуаций, таких как войны, люди испытывают сильный стресс, тревожность, страх, отчаяние, и нуждаются в поддержке, а также различной информации. На проект пришли волонтеры, приехавшие из Украины, которые после обучения также включились в работу. Они понимают специфические трудности и потребности людей, оказавшихся в подобной ситуации. Участие в деятельности ТД помогает им самим справиться с собственными переживаниями, почувствовать свою полезность и восстановить чувство контроля над своей жизнью.

К сожалению, стрессовых ситуаций в мире не становится меньше. Это означает, что потребность в анонимной и доступной психологической помощи будет только расти. А значит потребность в волонтерах, безусловно, будет увеличиваться. И значимость их работы для общества крайне велика. Очень хочется поблагодарить в этой статье каждого из них. Но это невозможно, ведь их работа конфиденциальна. В благодарность руководство еврейской общины округа Реклингхаузен подготовило, опубликовало и подарило каждому участнику проекта юбилейную памятную книгу „Телефон доверия. 20 лет“ Это рассказ о волонтерах и их работе. Они делают свою работу не ради признания, а чтобы помочь другим. Но знать, что их труд ценят и уважают, – это очень важно для них.

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен, Фото: Архив еврейской общины округа Реклингхаузен

 

 

 

 

 

 

 


Wir alle erinnern uns an die Worte aus dem wunderbaren Film “Dogiwem do ponedelnika” – “Glück ist, wenn man verstanden wird”. Aber das ist nicht immer so. Wie viele Menschen bleiben mit ihren Problemen, Mühen, ihrer Verzweiflung konfrontiert. Ja, man kann zu einem Facharzt gehen, aber nicht jeder hat die Kraft und den Mut dazu.

Es gibt einen anderen Weg. Rufen Sie 02361-5823355 an und eine freundliche Stimme wird Ihnen antworten: “Hallo, Telefonseelsorge. Wie kann ich Ihnen helfen?”

Sie werden das Gefühl haben, dass Sie nicht allein sind, dass es Menschen gibt, die Ihnen zuhören, mit Ihnen reden und Ihre Probleme werden Ihnen nicht so groß erscheinen. Wenn Sie in Schwierigkeiten sind – nehmen Sie sich eine hilfreiche Schulter, um Ihre Last zu erleichtern.

Das Telefon des Vertrauens. Sie vertrauen uns, wir vertrauen Ihnen. Sie suchen gemeinsam nach einem Ausweg aus dieser Situation und wenn Sie ihn gefunden haben, sind Sie auf einem neuen Weg, auf dem alles nicht mehr so grau und trübe ist.

Es ist Zeit für die Telefonseelsorge:

Mo. 16:00 bis 18:00 Uhr, Di. 14:00 bis 16:00 Uhr, Do. 10:00 bis 12:00 Uhr, So. 11:00 bis 13:00 Uhr.

 

Все мы помним слова из замечательного фильма «Доживем до понедельника»: «Счастье – это когда тебя понимают». Но так бывает не всегда.

Сколько людей остаются один на один со своими проблемами, бедами, безысходностью.Да, можно пойти к врачу-специалисту, но не каждому хватает на это сил и мужества.

Есть еще один выход.

Попробуйте набрать номер 02361-5823355

И доброжелательный голос ответит вам: «Здравствуйте, телефон доверия. Чем я могу вам помочь?»

И вы почувствуете, что не одиноки, что есть люди, которые выслушают вас, поговорят с вами, и ваши проблемы уже не покажутся вам такими огромными, а если у вас беда – подставят плечо, чтобы облегчить вашу ношу.

Телефон Доверия. Вам доверяют, вы доверяете. Вы вместе ищете выход из сложившейся ситуации, а найдя его, становитесь на новую ступеньку, где уже все не так серо и пасмурно.

Время работы Телефона Доверия:

Пн. с 16:00 до 18:00, Вт. с 14:00 до 16:00, Чт. с 10:00 до 12:00, Вос. с 11:00 до 13:00.

Russischsprachiges Angebot in der Tagespflege für jüdische Seniorinnen und Senioren

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Selbsthilfegruppe für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung

Gemeinsam lernen

Ist Ihnen der Begriff „Inklusion“ vertraut? Er bezeichnet ein Prinzip und zugleich eine Praxis, die darauf abzielt, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen alle Menschen – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten und Voraussetzungen – gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dazu gehören Bildung, Arbeitswelt, Kultur und soziale Beziehungen. Ziel der Inklusion ist es, Barrieren abzubauen und ein unterstützendes Umfeld zu gestalten, das eine selbstverständliche und vollwertige Teilnahme jedes Einzelnen ermöglicht.

Nach genau diesen inklusiven Grundsätzen arbeitet auch die Selbsthilfegruppe „Raduga“ für Menschen mit besonderen Entwicklungsbedarfen und Behinderungen in der Jüdischen Gemeinde Kreis Recklinghausen. Die Gruppe ist Teil des Projekts „Gesher“.

In diesem Jahr hat das Projekt „Gesher“ gemeinsam mit dem inklusiven Netzwerk PIKSL ein Bildungsprogramm für Mentorinnen und Mentoren gestartet, die als Koordinatoren für Digitalisierung tätig sind. Ihre Aufgabe besteht darin, Menschen mit besonderen Bedürfnissen digitale Kompetenzen zu vermitteln, Wissen weiterzugeben und praxisnahe Informationen zu teilen. Durch Trainings und individuelle Beratungen unterstützen sie die Teilnehmenden dabei, digitale Medien sicher und selbstständig zu nutzen. Diese Schulungen finden in der Gruppe „Raduga“ zweimal im Monat statt.

Das Programm folgt klaren Leitprinzipien: gleiche Bildungschancen für alle Teilnehmenden unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse, der Aufbau einer barrierearmen Informationsumgebung sowie eine aktive Begleitung jedes Lernwilligen. Übergeordnetes Ziel ist es, soziale Gerechtigkeit zu fördern, die Lebensqualität zu verbessern und eine gleichberechtigte Teilhabe am modernen gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen – verbunden mit der Erweiterung persönlicher Kontakte und des eigenen Horizonts.

Die Schulungen sind praxisorientiert und vermitteln konkrete technische Kenntnisse. Unsere Mentoren Margarita T. und Alexej P. präsentieren die Inhalte anschaulich und lebendig und gehen dabei gezielt auf die Besonderheiten jedes einzelnen Teilnehmenden ein. Denn jeder Mensch benötigt seinen eigenen Zugang zum Lernen. Zu den zentralen Kompetenzen der Mentoren zählen Kontaktfähigkeit, Offenheit im Umgang und die Fähigkeit, auf Augenhöhe zu kommunizieren. All das gelingt ihnen in überzeugender Weise. Entsprechend groß sind Interesse und Engagement, mit denen die Gruppenmitglieder an den Tablets arbeiten.

„Digitalisierung ist mein Hobby. Die Mitarbeit im Projekt hat meinem Leben in Deutschland Sinn und Tiefe gegeben.

Ich fühle mich gebraucht und wertgeschätzt“, sagt Alexej.

Die Bedeutung der Digitalisierung für Menschen mit Behinderungen ist vielfältig und von zentraler Relevanz. Zum einen verbessert sie die Kommunikation und trägt damit zur sozialen Integration und zur Verringerung von Isolation bei. Zum anderen stärkt sie die Selbstständigkeit, indem sie hilft, alltägliche Aufgaben eigenständig zu bewältigen. Darüber hinaus erleichtern digitale Angebote den Zugang zu kulturellen, Bildungsangeboten und gesellschaftlichen Aktivitäten und unterstützen so den Prozess der sozialen Teilhabe.

Insgesamt eröffnet die Digitalisierung neue Perspektiven und macht das Leben dieser Menschen selbstbestimmter, vielfältiger und reicher an Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gruppe „Raduga“ zeigt damit eindrucksvoll: Sie lebt und arbeitet ganz selbstverständlich im Takt der Zeit.

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen Foto: Archiv der Jüdischen Gemeinde Kreis Recklinghausen

Учимся вместе

Знаком ли вам термин «инклюзия»? Это принцип и практика создания условий, при которых все люди — независимо от их особенностей и возможностей — имеют равный доступ к участию в различных сферах общественной жизни: образовании, труде, культуре и социальных отношениях. Основная цель инклюзии — устранение барьеров и формирование поддерживающей среды, способствующей полноценному участию каждого человека в жизни общества.

Именно на принципах инклюзии в общине округа Реклингхаузен действует группа взаимопомощи для людей с особенностями развития и ограниченными возможностями «Радуга», работающая в рамках проекта «Gesher».

В этом году проект «Gesher» совместно с инклюзивной сетью PIKSL запустил образовательную программу для наставников — координаторов по дигитализации. Их задача — передавать людям с особенностями развития цифровые навыки, делиться знаниями и практической информацией, проводить тренинги и индивидуальные консультации, помогая осваивать современные цифровые медиа. Такие занятия в группе «Радуга» проходят два раза в месяц.

Программа обучения строится на нескольких ключевых принципах: предоставление равных возможностей всем участникам с учетом их индивидуальных потребностей и особенностей, создание доступной информационной среды и активное сопровождение каждого, кто хочет учиться. Главная цель — содействовать социальной справедливости, повышать качество жизни и обеспечивать полноценное участие каждого человека в современной реальности, расширяя круг общения и горизонты личного развития.

Обучение носит практический характер и дает конкретные технические знания. Наши наставники Маргарита Т. и Алексей П. подают учебный материал в увлекательной и понятной форме, учитывая особенности каждого участника. Ведь к каждому члену группы необходим свой, особый подход. Важной частью их работы являются умение устанавливать контакт, открытость в общении и способность находить общий язык с собеседниками. Со всем этим они успешно справляются. Неудивительно, что участники группы с интересом и энтузиазмом работают за планшетами.

«Цифровизация — моё хобби. Участие в проекте сделало мою жизнь в Германии осмысленной и насыщенной. Я чувствую себя нужным и востребованным», — говорит Алексей.

Значение дигитализации в жизни людей с ограничен

ограниченными возможностями трудно переоценить — оно многогранно и принципиально важно. Во-первых, цифровые технологии улучшают коммуникацию, способствуя социальной интеграции и снижению чувства изоляции. Во-вторых, они повышают уровень самостоятельности, позволяя выполнять повседневные задачи без посторонней помощи. В-третьих, дигитализация облегчает участие в культурных, образовательных и общественных мероприятиях, поддерживая процесс социальной адаптации.

В целом цифровые технологии открывают новые горизонты, делая жизнь таких людей более полноценной, автономной и насыщенной возможностями для развития. Значит, группа «Радуга» действительно живет и работает в ногу со временем.

Ирина Барсукова, еврейская община, округа Реклингхаузен Фото: архив еврейской общины округа Реклингхаузен

INTEGRATION durch INKLUSION

Wie Selbsthilfegruppen die jüdische Gemeindearbeit bereichern

Menschen mit einer Behinderung – sei sie körperlich, geistig oder psychisch – und ihre Familien haben es oft schwer. Ganz besonders, wenn sie als Juden in Deutschland ohnehin schon einer Minderheit angehören, und wenn vielleicht noch ein Migrationshintergrund und Sprachbarrieren hinzukommen. Kaum jemand, der nicht in derselben Situation steckt, kann die alltäglichen Probleme so ganz nachvollziehen. Dadurch fühlen sich Betroffene häufig ausgeschlossen aus der deutschen Gesellschaft, aber auch von Hilfsangeboten in deutscher Sprache oder von christlich-kirchlichen Trägern, und sogar aus ihrer jüdischen Heimatgemeinde.

In Nordrhein-Westfalen besteht seit Frühjahr 2017 ein von der Aktion Mensch gefördertes Projekt der ZWST, das diese Probleme überwinden möchte: Mit Unterstützung der Projekt-Mitarbeiterin Jana Stachevski haben Betroffene mehrere Selbsthilfegruppen ins Leben gerufen. Hier trifft man sich regelmäßig, um sich auszutauschen, sich gegenseitig zu helfen und zu beraten und einfach auch, um Spaß zu haben. Seit gut einem Jahr treffen sich die Gruppen regelmäßig in den jüdischen Gemeinden.

Das Projekt kann ein erstes Fazit ziehen, und dieses fällt sehr positiv aus: Die Teilnehmerinnen fühlen sich weniger allein. „Früher habe ich mich geschämt, jemanden nach Hause einzuladen. Dadurch waren wir in der Gemeinde ziemlich isoliert. Jetzt sehe ich, dass auch andere Familien ihre Probleme haben, und traue mich mehr, über unser Leben mit einem behinderten Kind zu sprechen. Wir haben im letzten Jahr richtige Freundschaften geschlossen und besuchen uns gegenseitig zu Hause, ohne uns zu schämen“, sagt eine Teilnehmerin einer Selbsthilfegruppe.

Freundschaften entstehen, und es gibt sogar ein Paar, das sich gefunden und geheiratet hat. Das Gemeindeleben wird belebt und bereichert – denn das Judentum ist auf eine lebendige Gemeinschaft angewiesen.

Schabbat und Feiertage sollen gemeinsam gefeiert werden. Aber nicht nur von ihren Gemeinden und der ZWST fühlen sich die Betroffenen gut unterstützt; sie unterstützen sich im Rahmen der Selbsthilfegruppen auch gegenseitig, lernen voneinander und geben praktische Tipps weiter: Wo muss man Anträge stellen, welche Fördermöglichkeiten gibt es, wie funktioniert das deutsche Pflegesystem? Die Teilnehmerinnen erfahren dabei ganz nebenbei auch eine neue Anerkennung und Selbstwirksamkeit.

Es gibt in den verschiedenen Gemeinden unterschiedliche Formate für Selbsthilfegruppen, je nach Bedarf der betroffenen Gemeindemitglieder. Zum Beispiel können Aktivitäten für Behinderte oder psychisch Kranke angeboten werden; für Angehörige Behinderter oder psychisch Kranker kann es Beratung und Austausch geben oder auch gemeinsame Aktivitäten wie Theater- oder Varieté-Besuche. Das laufende Modellprojekt in Nordrhein-Westfalen zeigt eindrucksvoll, dass Selbsthilfegruppen einen wertvollen Beitrag für die jüdische Gemeindearbeit leisten können. Sie sind ein Weg, Hillels Worte aus den Sprüchen der Väter praktisch umzusetzen: „Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich? Und wenn ich nur für mich bin, was bin ich? Und wenn nicht jetzt, wann dann?“ [Traktat „Pirqe Avot“ (Sprüche der Väter), Hillel 1,14].

Wir sind aufgefordert, für uns selbst und unsere besonderen Bedürfnisse gut zu sorgen, aber nicht egoistisch für uns, sondern in Gemeinschaft mit anderen und für andere. Diese ethische Forderung erfüllen Selbsthilfegruppen, die somit aus einer jüdischen Gemeinde gar nicht wegzudenken sind.
Jana Stachevski / Wiebke Rasumny

Как группы самопомощи обогащают работу еврейской общины.
Люди с ограниченными возможностями – физическими, психическими или психологическими – и их семьи часто испытывают трудности. Особенно, если они уже составляют меньшинство в Германии как евреи, и если к этому добавляются миграционный фон и языковые барьеры. Вряд ли кто-то, кто не находится в такой же ситуации, может в полной мере осознать повседневные проблемы. В результате пострадавшие часто чувствуют себя исключенными не только из немецкого общества, но и из предложений помощи на немецком языке или из христианских церковных организаций, и даже из своей еврейской домашней общины.
С весны 2017 года в земле Северный Рейн-Вестфалия  существует проект ZWST, поддерживаемый компанией Aktion Mensch, целью которого является преодоление этих проблем. При поддержке сотрудника проекта Яны Сташевской пострадавшие создали несколько групп самопомощи. Эти группы регулярно встречаются, чтобы обменяться информацией, помочь и посоветовать друг другу и просто развлечься. Уже в течение одного года группы регулярно собираются в еврейских общинах.
Проект может сделать первый вывод, и это очень позитивно: Участники чувствуют себя менее одинокими. “Раньше мне было стыдно приглашать кого-то домой. Это сделало нас довольно изолированными в обществе. Теперь я вижу, что у других семей тоже есть свои проблемы, и могу больше говорить о нашей жизни с ребенком-инвалидом. За последний год мы приобрели настоящих друзей и навещаем друг друга дома, не стесняясь”, – говорит один из участников группы поддержки.
Дружба развивается, и даже есть пара, которая нашла друг друга и вышла замуж. Общинная жизнь оживляется и обогащается – ведь иудаизм зависит от живой общины.
Шаббат и праздники должны отмечаться вместе. Но пострадавшие люди чувствуют себя не только хорошо поддерживаемыми своими общинами и ZWST; они также поддерживают друг друга в группах самопомощи, учатся друг у друга и передают практические советы: куда подавать заявку, какие возможности финансирования есть, как работает немецкая система опеки и попечительства. Участники также испытали на себе новое признание и самоэффективность.
Существуют различные форматы групп самопомощи в различных общинах в зависимости от потребностей соответствующих членов общины. Например, могут быть предложены мероприятия для инвалидов или душевнобольных, для родственников инвалидов или душевнобольных могут быть предложены консультации и обмены или даже совместные мероприятия, например, посещение театра или эстрадные шоу. Осуществляемый в настоящее время демонстрационный проект в земле Северный Рейн-Вестфалия впечатляет тем, что группы самопомощи могут внести ценный вклад в работу еврейской общины. Это способ применить на практике слова Хиллеля из высказываний отцов: “Если я не для себя, то кто для меня? А если я только для себя, то кто я? А если не сейчас, то когда?” [Трактат “Pirqe Avot” (Притчи отцов), Hillel 1:14].
Нас просят хорошо заботиться о себе и о наших особых потребностях, но не эгоистично для себя, а сообща с другими и для других. Это этическое требование выполняется группами самопомощи, которые, таким образом, незаменимы в еврейской общине.
Яна Стачевски / Вибке Расумный

Wir unterhalten uns, freunden uns an und lernen Neues

Freundschaftliche Kommunikation und Kreativität ist die Devise der Selbsthilfegruppe „Regenbogen“ für Menschen mit Besonderheiten der Entwicklung und Einschränkungen, die im Rahmen des Projektes „Gesher“ aktiv ist. Dieses Projekt hat die Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) ins Leben gerufen, mit finanzieller Beteiligung der deutschen Förderorganisation „Aktion Mensch“. Seit über 14 Jahren führt die Gemeinschaft „Regenbogen“ also regelmäßige Treffen durch, trägt zu einem aktiven Leben bei, erfährt gemeinsam viel Neues und Interessantes.

Dieser Sommer war keine Ausnahme. Er schenkte den Mitgliedern zwei interessante Reisen. Der Essener Grugapark erfreute die Reisenden nicht nur mit wunderbarem Sommerwetter, sondern auch mit einer farbenfrohen Ausstellung von Blumen und einer beeindruckenden Vielzahl von Vogelarten. Hier erlebten sie einen unvergesslichen Tag voller Eindrücke. Die Fahrt in den Affen- und Vogelpark Eckenhagen wurde anfangs von Starkregen getrübt. Doch als der Bus gerade am Ziel angekommen war, klarte der Himmel auf, die Sonne kam hervor und der Regen verebbte. So viel Freude und Erheiterung durch den Kontakt mit lustigen bettelnden Affen hat dieser Tag gebracht! „Es gab viele lustige Geschichten, die in Erinnerung geblieben sind. Doch das Wichtigste ist, dass wir glücklich waren, alle 40 Mitglieder unserer Gruppe. Deswegen danke ich G-tt noch einmal von ganzem Herzen für das Wetter, den Organisatoren für die Fahrt und allen Menschen, die diesen Tag zu dem gemacht haben, der er war“, teilte Natalia M., die Mutter eines Teilnehmers in ihrem Facebook-Beitrag.

Man kann nicht über das große alljährliche Fest der Begegnung und Kommunikation schweigen, den „Regionalen Grill“. Daran nahmen Mitglieder der entsprechenden Gruppen anderer Städte in NRW teil: Krefeld, Mönchengladbach, Düsseldorf, Herne, Dortmund, Essen und des Bezirks Recklinghausen. Etwa 50 Personen versammelten sich in unserer Gemeinde. Damit die Teilnehmer nicht nur das Kulinarische genossen, sondern es für sie auch interessant und fröhlich war, arbeiteten alle einträchtig zusammen, angefangen mit der Leiterin des „Regenbogens“, Jana Stachevski, den Verwandten der Gruppenmitglieder, bis hin zu Freiwilligen der Gemeinde und von SHG Düsseldorf. Hier erklangen jüdische Lieder, unter der Leitung des Ehrenamtlers R. Bondarenko wurden jüdische Tänze aufgeführt, man malte mit Hilfe von A. Kireeva, bastelte, machte Aufgaben trainierten Gedächtnis und Motorik.

Bereits seit drei Jahren wird in unserem Bundesland das

Projekt „Erweiterung der Rechte und Möglichkeiten der Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten – Entwicklung des Ehrenamtes und der selbständigen Organisation der Freizeit“ realisiert.

In dessen Rahmen hatten die Anwesenden die Möglichkeit, kreativ auf Tablets mit speziellen Apps zu arbeiten. Margarita T., Aleksej P. und Igor M., die vorher an Lehrseminaren teilgenommen hatten, halfen ihnen gemeinsam mit einigen Ehrenamtlichen. Dies war ihre erste Begegnung mit dem neuen Projekt, die für die Mehrheit der Anwesenden interessant war.

Sie dankten allen Beteiligten von ganzem Herzen für das „köstliche, fröhliche und lehrreiche“ Fest. Ein besonderer Dank geht an Ira Selenetzkaja und alle Ehrenamtler von SHG Düsseldorf, die die gemeinsamen Veranstaltungen immer aktiv unterstützen.

Bis zu den nächsten Treffen, Freunde!

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen, Foto: Archiv der Jüdischen Gemeinde Kreis Recklinghausen

Общаемся, дружим и познаем новое

Дружеское общение и творчество – девиз группы взаимопомощи для людей с особенностями развития и ограниченными возможностями «Радуга», работающей в рамках проекта «Gesher». Этот проект инициировала Центральная благотворительная организация евреев Германии (ZWST) при финансовом содействии немецкой общественной организации Aktion Mensch. Вот уже более четырнадцати лет в общине округа Реклингхаузен сообщество „Радуга“ проводит регулярные встречи, ведет активный образ жизни, совместно познает много нового и интересного.

Не исключением стало и это лето. Оно подарило участникам две интересные поездки. Гругапарк Эссен порадовал путешественников не только прекрасной летней погодой, но и многокрасочной выставкой цветов и впечатляющим многообразием видов птиц. Здесь они провели незабываемый, полный впечатлений день. А вот поездка в парк обезьян и птиц Экенхаген (Affen- und Vogelpark Eckenhagen) поначалу была омрачена проливным дождем. Но как только автобус прибыл на место назначения, тучи расступились, выглянуло солнышко и дождик утих. Сколько радости, веселья от общения со смешными обезьянками-попрошайками принес этот день! «Было много забавных историй, оставшихся в памяти. Но самое главное — мы были счастливы. Все 40 человек нашей группы. Поэтому ещё раз – от всего сердца – благодарю Б-га за погоду, организаторов за поездку и всех людей, сделавших этот день таким, каким он был», – поделилась в своей публикации в Facebook мама одного из участников Наталия М.

Нельзя не рассказать еще о большом ежегодном празднике знакомства и общения «Региональном гриле». В нём приняли участие члены аналогичных групп других городов земли NRW: Крефельда, Мёнхенгладбаха, Дюссельдорфа, Херне, Дортмунда, Эссена и округа Реклингхаузен. Примерно пятьдесят человек собралось на территории нашей общины. Чтобы собравшимся было не только вкусно, но интересно и весело, дружно работали все, начиная от руководителя «Радуги» Я. Сташевской, родственников членов группы, до волонтеров общины и волонтёров из SHG Düsseldorf. Здесь звучали еврейские песни, под руководством волонтера Р. Бондаренко исполняли еврейские танцы, с помощью А. Киреевой рисовали, мастерили, выполняли задания для развития памяти и моторики.

Уже три года реализуется на нашей земле проект «Расширение прав и возможностей людей с

ограниченными возможностями – развитие волонтёрства и самостоятельной организации досуга».

В его рамках у собравшихся была возможность творчески поработать на планшетах со специальными компьютерными приложениями. Им помогали Маргарита Т., Алексей П., Игорь М., которые ранее принимали участие в обучающих семинарах, а также несколько волонтеров. Это была первая встреча с новым проектом, которая была интересна большинству собравшихся.

Они от всей души поблагодарили за «вкусный веселый и познавательный» праздник всех причастных. Особая благодарность Ире Зеленецкой и всем волонтёрам из SHG Düsseldorf, всегда активно поддерживающим проведение совместных мероприятий.

До новых встреч, друзья!

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен, Фото: архив еврейской общины округа Реклингхаузен

Mitzvah Day

Vielleicht klingt es ungewöhnlich, ja sogar ein wenig seltsam: In der Regel wird folgender Satz verwendet: „An diesem Tag findet in unserer Gemeinde der ,Tag der guten Taten’ (Mitzvah Day) statt.“ Aber das bedeutet keineswegs, dass wir gute Taten nur einmal im Jahr, an einem festgelegten Tag, vollbringen. Nein, es bedeutet, dass auf das Verlangen unserer Herzen hin ein freudiges, helles Fest des Guten gefeiert wird. Dafür braucht es keinen besonderen Anlass – nur gute Laune und den Wunsch, die eigene innere Großzügigkeit mit anderen zu teilen und sie ein wenig glücklicher zu machen.

In diesem Jahr fand dieser Tag in unserer Gemeinde am 23. November statt. Zu uns zu Besuch kam eine Selbsthilfegruppe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen aus Düsseldorf. Empfangen wurden die Gäste von der Selbsthilfegruppe „Regenbogen“, den Jugendlichen der Gemeindejugendgruppe und den Freiwilligen. Das Treffen fand im Rahmen des ZWST-Projekts „Gesher“ statt. Sogar das Wetter war an diesem Tag freundlich zu allen: ein ungewöhnlich blauer Herbsthimmel, strahlender Sonnenschein und leichter Frost trugen zur allgemeinen guten Stimmung bei. Es war ein leichtes, warmes Gefühl im Herzen. In den Räumen, in denen sich alle versammelten, herrschte das Grün der Hoffnung, Erneuerung, Ruhe und Harmonie.

Eine gute Tat, ein guter Menschenschritt hat im Judentum eine tiefgreifende spirituelle und ethische Bedeutung. Eine gute Tat (Mitzvah) ist ein Weg, die Gebote Gottes zu erfüllen. Im Judentum ist es wichtig, nicht nur zu glauben, sondern auch zu handeln, den Glauben in konkrete Taten zu verwandeln. Jede solche Handlung kann die Welt gerechter, barmherziger und harmonischer machen. Gutes kann viele Formen haben – und jede ist bedeutungsvoll.

An diesem Tag gab es viel Gutes, das die Teilnehmenden nicht nur einander, sondern auch sich selbst schenkten, indem sie unzählige freudige Momente erlebten. Es wurden Chanukka-Dekorationen für ältere Menschen gebastelt, gemeinsam gesungen und Pizza zubereitet. Es entstand eine freundschaftliche Atmosphäre, alle begegneten sich auf Augenhöhe und spürten die Verbundenheit mit den Anwesenden. Jeder fühlte sich gebraucht und beteiligte sich mit Freude an der gemeinsamen, edlen Tat, kümmerte sich um andere und erlebte gleichzeitig Unterstützung und Aufmerksamkeit von den Mitmenschen.

All dies sind „Mitzwot“ – Handlungen, die Gutes schenken. Denn jeder von uns kann Gutes tun, einfach weil er ein Mensch ist. Gutsein wird von Mensch zu Mensch weitergegeben, verbindet unsere Seelen und reinigt unsere Herzen. Und jede noch so kleine gute Tat hat ihren eigenen, besonderen Glanz.

Irina Barsukowa, Jüdische Gemeinde Kreis Recklinghausen, Foto: Archiv der Jüdischen Gemeinde

День добрых дел

Наверное, это звучит не совсем обычно, даже странно: „Такого-то числа в нашей общине состоится „День добрых дел“ (Mitzvah Day)“. Но это совсем не означает, что добрые дела мы совершаем только раз в году, в определенный день по расписанию. Нет, это означает, что по велению наших сердец состоится радостный, светлый праздник добра. Для этого не нужен особый повод, а нужно и хорошее настроение и желание поделиться своей душевной щедростью с другими, сделать их немного счастливее. В этом году такой день состоялся в нашей общине 23 ноября. К нам в гости приехала группа взаимопомощи людей с особенностями из Дюссельдорфа. Гостей принимали: группа взаимопомощи „Радуга“, ребята из общинной молодежной группы, и волонтеры. Встреча происходила в рамках проекта ZWST „Гешер“. Даже погода была добра ко всем в этот день. Не по-осеннему голубое небо, яркое солнце и небольшой мороз способствовали созданию общего хорошего настроения. На душе было легко и тепло. В помещении, где все собрались, царил зеленый цвет надежды, обновления, спокойствия и гармонии.

Доброе дело, добрый поступок имеет в иудаизме глубокое духовное и этическое значение. Доброе дело (Mitzvah) — это способ выполнять заповеди, которые даны Богом. В иудаизме важно не только верить, но и действовать, превращая веру в конкретные поступки. Каждый такой поступок способен сделать мир более справедливым, милосердным и гармоничным. Добро может быть разным — и все его формы значимы. В этот день было много добра, которое участники дарили не только друг другу, но и сами себе, получая массу радостных эмоций от происходящего. Это и изготовление ханукальных украшений для пожилых людей, и совместное пение, и приготовление пиццы. Была создана дружеская атмосфера, все общались на равных и ощущали свою связь с собравшимися. Каждый чувствовал свою востребованность и с удовольствием принимал участие в общем благородном деле, заботился о близких и одновременно чувствовал поддержку и внимание других. Все это – „мицвот“, действия, дарящие добро. Ведь любой из нас способен приносить добро, просто потому, что он человек. Добро передается от человека к человеку, связывает наши души и очищает наши сердца. И любое, даже самое маленькое доброе дело имеет свое, особое сияние.

Ирина Барсукова, еврейская община округа Реклингхаузен, Фото: архив еврейской общины

Niedrigschwellige Angebote für Menschen mit Demenz und Behinderung (Einzel-, Gruppenangebote und Basisqualifizierung nach § 45 SGB XI)

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